Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk : Spiegel der Wirtschaft

Die Belegschaft des TSBW-Lädchens „Schnüsterwinkel“ präsentiert selbstproduzierte Waren.
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Die Belegschaft des TSBW-Lädchens „Schnüsterwinkel“ präsentiert selbstproduzierte Waren.

Informationen satt bot das Husumer Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk bei seinem Tag der offenen Tür.

shz.de von
28. Mai 2018, 12:00 Uhr

Der traditionelle Tag der offenen Tür im Husumer Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW) ist für viele Menschen ein fester Termin im Jahresverlauf. Auf diese Weise wird die Einrichtung der Diakonie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und es besteht Gelegenheit, die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten an modernen, zeitgemäßen Arbeitsplätzen kennenzulernen. Junge Leute sammeln hier aus erster Hand und auf Augenhöhe mit anderen Auszubildenden Ideen für die eigene berufliche Zukunft, Eltern können sich anschauen, wie ihre Kinder im Internat untergebracht sind.

Der Tag der offenen Tür ist nach den Worten von TSBW-Chef Jürgen Vollrath nicht nur eine Tradition, die aufrecht erhalten werden soll, sondern ganz nachdrücklich eine „Leistungsschau“ des Potenzials sowie das Abbild einer Berufswelt mit einer enormen Veränderungsdynamik: „Wir sind der Spiegel dessen, was in der Wirtschaft passiert“, sagte er. Von erheblicher Bedeutung sei in einer sich rapide wandelnden Arbeitswelt eine zukunftsorientierte Ausbildung, wobei spezielles Augenmerk auf dem Handwerk liege: „Dies hat immer noch goldenen Boden und viele handwerkliche Arbeiten können einfach nicht durch Robotik ersetzt werden.“

„Das TSBW ist ein Aushängeschild. Hier wird mit großem Engagement viel bewegt und um die Ecke gedacht. Die Wirtschaft der Region profitiert davon“, erklärte der SSW-Landtagsabgeordnete Lars Harms bei seinem Besuch.

Gleichgültig, ob EDV- und Systemtechnik, Maler- und Lackierwerkstatt, Tischlerei, Metallbau oder „Schnüsterwinkel“, das kleine Verkaufslädchen für eigenproduzierte, aber auch zugekaufte Waren: Die Auszubildenden und jene, die sich umschulen lassen, präsentierten mit großer Bereitschaft zu Kommunikation und hochmotiviert ihr Können. Ponyreiten, Streichelzoo oder Bullriding waren beliebte Vergnügungen für die kleinen Besucher. Wünsche nach kalter oder süßer Verpflegung wurden im Freizeithaus und im Kiosk „Pausmich“ erfüllt.

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