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Landfrauen-Aktion : Spezialitätenmarkt hilft helfen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auch der 40. Spezialitätenmarkt der Landfrauen brachte einen Überschuss, der verteilt wird. Diesmal profitieren davon die Lebenshilfe und die Luftretter am Standort Niebüll.

Seit 1975 gibt es jeweils am letzten Sonntag im Monat Juli auf dem Marktplatz in Garding zwischen Kirche St. Christian und Tourismuszentrale den Eiderstedter Spezialitätenmarkt der Landfrauen. Beliebt ist er bei Einheimischen, Gästen und Touristen und wird von vielen Seiten großartig unterstützt. Das konnte Dörte Rickerts aus Vollerwiek, dieses Jahr verantwortliche Marktleiterin für das Team mit Ute Jungnickel aus Garding und Marlies Behm aus Tönning, zusammenfassend positiv mit einem großen Dank an alle Sponsoren, Unterstützer, Anbieter und vor allem an alle Aktiven im Rahmen der Nachlese zum 40. Markt feststellen: „Dat weer een runde un schööne Markt.“

In ihrem Rückblick betonte Dörte Rickerts die langfristige Vorbereitung dieser Veranstaltung mit der Vorbesprechung zwischen den beiden Eiderstedter Landfrauenvereinen Eiderstedt und Everschop und weiteren Treffen sowie der Zusammenarbeit mit der Stadt Garding. Spenden von Geschäftsleuten, Unternehmen und Einzelpersonen verliehen der Tombola einen großen Reiz. Zu erwähnen ist unter den vielen Sponsoren die Osterhusumer Meierei in Witzwort, die mit ihren Produkten manche Marktstände erst möglich gemacht hat. Das Unterhaltungsprogramm mit den Auftritten der Jagdhornbläser, der Trachtentanzgruppe St. Peter-Ording und dem Landfrauenchor sowie der „Zweite-Chance-Ziehung“ für die ersten drei Preise bereicherte den Ablauf des Marktes.


Lob für die Landfrauen


Das größte Lob aber zollte Dörte Rickerts ihren Mit-Landfrauen: „So einen Markt kann man nur erstellen, wenn man solche tollen Frauen hat wie ihr, eben Frauen mit ‚Standing‘.“ Damit meinte sie besonders Frauken Pahl aus Westerhever, Elisabeth Ketels aus Katharinenheerd, Irmgard Nissen aus Tönning und Annemarie Thormählen aus Garding. Diese Vier waren seit 1975 nahezu jedes Mal dabei.

Der Spezimarkt der Landfrauen war eine Idee der damaligen Vorsitzenden, Margarethe Oppermann aus Garding. Der Markt hatte eine positive Darstellung der Landwirtschaft und damit auch Vermarktung ihrer Produkte zum Ziel. Der Reinerlös diente in den ersten drei Jahren der Vereinsarbeit mit Fortbildung und Veranstaltungen. Seit 1978 wird für soziale Zwecke gespendet. Damals erhielt die Krebshilfe 6700 Mark. Seit 2001 geht der Reinerlös vor allem an Einrichtungen in der Region.

Die Kosten für die Durchführung sind gestiegen und waren dieses Mal höher als erwartet. So waren die Landfrauen ein wenig enttäuscht, dass der Reinerlös erheblich geringer ausgefallen war. Trotzdem war der Spendenbetrag noch groß genug für die zwei vorgesehenen Empfänger. Die Hälfte davon erhielt Cornelia von Stackelberg für den Sozialraum Süd der Lebenshilfe Husum mit Standort Tönning. Die Spende soll verwendet werden für die Anschaffung einer Rollenrutsche und für eine Fahrt mit älteren behinderten Jugendlichen zur „Nacht des Deutschen Schlagers“. Die zweite Hälfte war für die „Deutsche Luftrettung“ mit Standort Niebüll vorgesehen. Es kam jedoch niemand zur Entgegennahme der Spende.


Broschüre kommt


Über die Verwendung des Reinerlöses des 41. Spezialitätenmarktes im kommenden Jahr war die Entscheidung ganz knapp. Ein Teil soll für eine Broschüre „40 Jahre Spezialitätenmarkt von 1975 bis 2015“ verwendet werden. Dörte Rickerts warb schon an diesem Abend für die Beteiligung am 26. Juli 2015. Sigrid von Dohlen sprach für alle Landfrauen einen großen Dank an Dörte Rickerts aus.

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