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Nordsee-Congress-centrum : Spaß auf dem Eis, Kunst auf der Bühne

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Für jeden ist etwas dabei: Das Nordsee-Congress-Centrum in Husum bietet 2014 wieder ein Programm voller Höhepunkte an – an zwei Abenden kommt Jürgen von der Lippe und Ende November gibt es eine neue Eiszeit.

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erstellt am 25.Feb.2014 | 13:00 Uhr

Eine neue Eiszeit kommt in die Storm-Stadt – und zwar deswegen, weil die erste im Nordsee-Congress-Centrum (NCC) so erfolgreich gewesen ist: „Rein rechnerisch war jeder Husumer einmal da – wir hatten 20 486 Besucher“, schwärmt Messe-Chef Peter Becker. Seine Erwartungen seien „weit übertroffen“ worden, auch wenn die Nordfriesen in der ersten Woche dem neuen Angebot etwas zurückhaltend gegenüberstanden und Sturm „Xaver“ auch noch dazwischenfunkte.

Dann jedoch sei die Eiszeit richtig durchgestartet: „Neben den zwei geplanten Eis-Discos haben wir noch zwei zusätzliche veranstaltet, weil das Konzept so gut ankam“, erläutert Messe-Mitarbeiterin Claudia Brinz. Mit stolzen 78 Weihnachtsfeiern sei auch in diesem Vermarktungssegment alles ausgebucht gewesen. „Und das Schüler-Spezial – der freie Eintritt für alle Klassen, die Weihnachtsschmuck mitbrachten – war auch nach zwei Wochen bereits so gefragt, dass zusätzliche Zeiten eingerichtet werden mussten.“ 100 bis 120 Schüler hätten sich jeden Vormittag auf dem Eis getummelt. Ein weiterer Magnet sei die Eisstockmeisterschaft mit 16 Teams gewesen, bei der Fans und Gäste freien Eintritt hatten.

Um möglichst vielen Menschen die Freude auf dem Eis zu ermöglichen, habe man zudem Bildungsgutscheine für den Eintritt und die Schlittschuh-Ausleihe angenommen. „Und für verschiedene soziale Organisationen ist die Teilnahme von der Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Ost finanziell unterstützt worden“, ergänzt Becker. Zudem habe der Lions-Club Husum-Goesharde 50 Eintrittskarten verschenkt. Ohnehin hätten zahlreiche Sponsoren geholfen, das Projekt, das immerhin Investitionen im sechsstelligen Bereich erforderte, auf die Beine zu stellen: „Und wir hoffen natürlich auch weiter auf Unterstützung aus der Wirtschaft für die nächste Eiszeit, die vom 28. November bis zum 4. Januar 2015 geplant ist.“ Für die erste Weihnachtsfeier, so Becker lachend, gebe es auch schon eine Buchung.

Doch nicht nur zur Winterzeit, sondern das ganze Jahr über seien die Veranstaltungen im NCC immer einen Besuch wert: „Schon zum Jahresauftakt konnten wir beim Neujahrskonzert 500 Zuhörer verzeichnen – auch das ein Event, das bereits für 2015 wieder vorgesehen ist“, sagt Messe-Mitarbeiterin Sabine Hoischen. Und die Reihe von hochkarätigen Auftritten, die im Januar und Februar mit Amazing Shadows, Jörg Hansen, Marlene Jaschke und Gitte Haenning begann, werde nahtlos fortgesetzt – heute Abend ist die Schau des Chinesischen Nationalcircus zu Gast und am 3. März macht der „XXL-Ostfriese“ Tamme Hanken mit seiner Tour im NCC Station. Am 7. März gastiert dann Johann König mit seinem Programm „Feuer im Haus ist teuer, geh raus“. Die Reihe der Comedians setzt sich am 26. April mit Matze Knop fort. „Und Jürgen von der Lippe kommt wegen der großen Nachfrage gleich an zwei Abenden zu uns – am 23. und am 24. Mai.“ Eine Woche später stehen die Laienschauspieler des „xPerimenttheaters“ mit zwei Aufführungen des interaktiven Stücks „The Ripper“ auf der Bühne, und bis dahin gibt es noch zahlreiche Konzerte, Partys und Flohmärkte. „Und natürlich vom 20. bis 23. März die internationale Messe für erneuerbare Energien New Energy.“

Mit der Ausrichtung eines Unternehmerforums am 27. Februar und dem zweiten Praxistag für Gastronomie und Hotellerie am 8. April will sich das NCC zudem stärker als Tagungsort ins Gespräch bringen: „Wir haben dafür ausgezeichnete Räumlichkeiten und sind auf einem guten Weg“, ist sich Becker sicher. Für den Nachwuchs sei ebenfalls gesorgt: „An jedem ersten Montag im Monat bieten wir unter dem Namen ,Versöök dat mol!‘ eine Kinderstunde auf Plattdeutsch mit Susanne Dircks an“, sagt Messe-Mitarbeiterin Vera Häuber. Vorkenntnisse seien dafür nicht nötig, nur gute Laune. „Am besten ist es, die Kinder da mal reinschnuppern zu lassen – das findet jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr statt und es wird gesungen, gelesen und gespielt, immer unter einem bestimmten Motto.“ Geeignet sei die Stunde für alle Kinder ab sechs bis sieben Jahren. Die Teilnahmegebühr sei sehr gering gehalten und komme zudem noch einem wohltätigen Zweck zugute. „Und die Eltern dürfen auch gerne da bleiben – und mitmachen.“

 

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