Feiern auf Pellworm : Spaß an der Hafenkante

Das Pellwormer Hafenfest startete mit der Piratenband „Skorbut“ in seine 39. Auflage.
Das Pellwormer Hafenfest startete mit der Piratenband „Skorbut“ in seine 39. Auflage.

Auf Pellworm wurde rund 2500 Festbesuchern am Wochenende Einiges geboten.

shz.de von
30. Juli 2018, 10:00 Uhr

Ein kurzes, aber heftiges Gewitter sorgte am Sonnabend dafür, dass das Pellwormer Hafenfest sozusagen mit Donnerhall in seine 39. Auflage startete. Auch die Piratenband „Skorbut“ ließ sich in puncto Lautstärke nicht lumpen. Doch bei dem Auftritt der musikalischen Freibeuter schien bereits wieder die Sonne. Und so hatten um die 350 Besucher schon am Vorabend zum großen Programm am Sonntag ihren Spaß an der Hafenkante.

Insgesamt tummelten sich schließlich 2500 Besucher - darunter 700 Tagesgäste - auf der Festmeile, die mit zahlreichen Verkaufsständen sowie einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken aufwartete. Mit von der Partie waren zudem die Flieger der Sportfluggruppe Leck. Deren Rundflüge über die „Insel mitten im Watt“ waren äußerst gefragt. „Die Gelegenheit, die Insel von oben zu sehen, gibt es nicht oft. Aber es ist einfach ein gigantischer Anblick. Deshalb bin ich extra vom Festland rübergekommen“, erzählte Robert Backhaus aus Stuttgart.

Ebenfalls auf großes Interesse bei den Besuchern stieß die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die im Rahmen des „Tages des Seenotretters“ mit einem Informationsstand sowie mit den Rettungsboten „Eiswette“ (Nordstrand) und „Paul Neisse“ (Eidersperrwerk) vor Ort war. Neben den Schiffsbesichtigungen konnten die staunenden Festbesucher eine Rettungsaktion „Mann über Bord“ erleben.

Über lautstarken Beifall durften sich ebenso die Akteure freuen, die das abwechslungsreiche Bühnenprogramm gestalteten. Dabei waren die Mannen des Pellwormer Shanty-Chors, die örtliche Trachtentanzgruppe, die Hoorninger Doonsere aus Langenhorn, die Tänzer der „West-Coast-Liner“ aus Bredstedt/Breklum und die Pellwormer Schülerband „Blame it on the Cat“. Gut kam auch die plattdeutsche Komponente des Programms an, für die Lars Brodersen mit seinen kernigen Geschichten und der Musiker und Moderator Gerrit Hoss mit seinen charmanten Liedern verantwortlich zeichneten. „Ich habe natürlich nicht alles verstanden. Aber Plattdeutsch klingt so urig und der Mann ist echt lustig“, gab Brigitte Wohlfahrt aus München zu.

Für die abendliche Party hatte DJ „Mr. B“ wieder alles im Gepäck was gute Laune macht und so richtig schön in die Beine geht.

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