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Mietwohnungsbau : Sozialdemokraten wollen Tempo machen

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Abriss der Gewoba-Siedlung: SPD unterstützt Stadtverwaltung beim direkten Ankauf der Flächen.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 08:13 Uhr

Husum | Die Husumer SPD begrüßt die Bemühungen der Stadtverwaltung, den Abriss der alten Gewoba-Siedlung in Hockensbüll durch einen direkten Ankauf der Flächen zu beschleunigen. Ortsvereinsvorsitzender Matthias Ilgen dazu: "Das Projekt jetzt zügig kostenneutral über den Einsatz von Städtebaufördermitteln zu finanzieren, macht Sinn - insbesondere, wenn man die nunmehr siebenjährige Vorgeschichte betrachtet. Nun muss es schnell gehen, denn wir brauchen in der Stadt dringend den von der Gewoba angestrebten Mietwohnungsbau."

Fraktionsvorsitzender Horst Bauer erläutert die Vorstellungen der SPD für die heutige Sitzung des Stadtverordnetenkollegiums: "Das Ehrenamt braucht für eine solche Entscheidung größtmögliche Transparenz und es gibt bezüglich eines Ankaufs durch die Stadt noch etliche fachliche Fragen, wie zum Beispiel den weiteren Umgang mit den letzten Mietern im Bestand. Wir wollen der Verwaltung diese Fragen mit auf den Weg geben und die endgültige Entscheidung dann in der geplanten Sondersitzung des Plenums am 30. Mai treffen." So bleibe genügend Zeit, um alles sauber vorzubereiten, und gleichzeitig verliere man keine Zeit durch die Sommerpause. "Denn wichtig bleibt, dass der Abriss definitiv in diesem Jahr erfolgen muss und wir dann unverzüglich mit der Gewoba zur Realisierung der geplanten 230 Wohneinheiten innerhalb des Stadtgebietes kommen", so Bauer.

Auf der Tagesordnung steht dieser Punkt, zumindest was den Beschluss zum Kaufpreis angeht, wohl am Ende im nichtöffentlichen Teil unter Grundstücksangelegenheiten. Zuvor geht es in der Stadtvertretersitzung, die ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses stattfindet, unter anderem um folgende Themen: Tätigkeitsberichte des Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Stadt und des Seniorenbeirates, Übernahme der Verwaltung der Stadtbibliothek, Messestandort Husum, Änderung des Bebauungsplans Nr. 34 "Heiligenstädter Straße" sowie Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben von insgesamt 648 200 Euro.

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