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Landtagswahl : Solide Mehrheit für Christdemokraten auf Eiderstedt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

CDU-Kandidat Klaus Jensen erzielt im Amt Eiderstedt 45,1 Prozent. In der SPD-Hochburg Tönning siegt dagegen Ralf Heßmann mit 36,5 Prozent. Stimmenanteile verliert der SSW.

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erstellt am 07.Mai.2017 | 23:40 Uhr

Auf Eiderstedt kann sich die CDU auf ihre Wähler verlassen. Außer in Tönning, Kotzenbüll und der kleinsten Gemeinde der Landschaft, Grothusenkoog, wo jeweils die SPD siegt, erzielen die Christdemokraten überall die Mehrheit und können sich auch über Zuwächse freuen. Ebenfalls mehr Stimmen verzeichnen FDP und Bündnis90/Grüne. Der SSW hat auf der Halbinsel dagegen Verluste zu beklagen.

In Tönning konnte CDU-Direktkandidat Klaus Jensen deutlich zulegen: 2012 erzielte er 25,5 Prozent, nun stimmten 30,1 Prozent der Wähler für ihn. Ralf Heßmann (SPD) holte ein fast identisches Ergebnis wie vor fünf Jahren Stefan Runge, nämlich 36,5 Prozent, Runge erzielte 36,4. Für Lars Schmidt, der sich mit seiner Partei ZSH (Zukunft Schleswig-Holstein) auch für ein Krankenhaus in Tönning einsetzen wollte, stimmten zwei Prozent. In ganz Eiderstedt kam er nur auf 0,6 Prozent. Die SPD konnte ihren traditionellen Spitzenplatz in der Hafenstadt behaupten: Sie erreichte 30,4 Prozent (2012: 31,7). Die CDU schaffte einen leichten Zugewinn auf 24,9 Prozent (23,1). Die Grünen erzielten 10,2 Prozent (9,7), die FDP legte deutlich zu auf zehn Prozent (5,6 Prozent). Der SSW hatte das Nachsehen, statt 15,1 Prozent gab es nur 11,8 Prozent der Stimmen. Insgesamt gingen 71,9 Prozent der Tönninger wählen, ein erfreulicher Zuwachs: 2012 waren es nur 58,4 Prozent gewesen.

Auch in Garding hatte Klaus Jensen die Nase vorn. Er holte mit 39,5 Prozent das gleiche Ergebnis wie 2012. Ralf Heßmann (SPD) kam auf 27,8 Prozent und damit auf fast den gleichen Wert wie Runge 2012 mit 27,9 Prozent. Die CDU errang 33,6 Prozent (2012: 33,8) und die SPD 26 (26,6). Die FDP konnte mit 11,3 Prozent zulegen (10,4), ebenso die Grünen mit 9,5 (6,4). Der SSW verlor dagegen, er kam nur auf 7,2 Prozent (2012: 10,5). Die Gardinger zeigten mehr Interesse an dieser Landtagswahl: Rund 64,3 Prozent zog es zur Wahlurne, 2012 waren es 57,4 gewesen.

In St. Peter-Ording kommt Klaus Jensen sogar auf 47,6 Prozent, 2012 waren es 38,3. Ralf Heßmann erreicht 24,1 Prozent (2012: 22,8). Die CDU ist auch im Badeort der eindeutige Sieger mit 36,4 Prozent der Stimmen (2012: 33,8), die SPD verliert 0,8 Prozent und kommt auf 22 Prozent. Über mehr Stimmen können sich die Grünen (11,1 Prozent statt 8,9) freuen. Einen großen Zugewinn erzielt die FDP mit 17,1 Prozent (10,4). Der SSW sackt dagegen von 10,5 auf 4,1 Prozent ab. Die Wahlbeteiligung liegt bei 69,3 Prozent, 2012 waren es 61,4. Wegen Schwierigkeiten bei der Auszählung lag das Ergebnis aus dem dritten Wahlbezirk erst am späten Abend vor.

Für das Amt Eiderstedt (mit Garding und St. Peter-Ording) ergibt sich folgendes: Klaus Jensen liegt auch hier an der Spitze mit 45,1 Prozent, Ralf Heßmann kommt auf 25,9 Prozent. Die CDU holt 35,5 Prozent wie schon 2012, die SPD 26,6 (2012: 23,1), die Grünen 11,5 (2012: 9) , die FDP 14,7 (12,3) und der SSW 5,6 Prozent (8,1). 68,9 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, vor fünf Jahren waren 61,8.

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