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Husumer Nachrichten

25. November 2017 | 12:32 Uhr

Tüv Nord : So fit sind Nordfrieslands Autos

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Tüv Nord veröffentlicht, wie erfolgreich die Wagen in der Region durch die Hauptuntersuchung gekommen sind.

Der Tüv Nord hat auch in diesem Jahr die Zahl der Autos veröffentlicht, die problemlos durch die Hauptuntersuchung gekommen sind. So sieht es in der Region aus:

Mehr als 69 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an der Tüv-Station in Breklum die Hauptuntersuchung absolviert haben, bekamen sofort eine neue Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit. Bei mehr als 53 Prozent fanden sich sogar gar keine Mängel am Wagen. Aber: 30,3 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel. Sie mussten unverzüglich repariert werden, bevor nach einer Nachprüfung die Tüv-Plakette auf das hintere Kennzeichen geklebt werden konnte. Absolut verkehrsunsicher waren fünf Autos. Der durchschnittliche Pkw, der vor Ort geprüft wurde, war 11,5 Jahre alt und hatte mehr als 144 000 Kilometer auf dem Tacho.

In Garding haben rund 59 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an der dortigen Tüv-Station bei der Hauptuntersuchung geprüft wurden, eine neue Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit erhalten. Bei mehr als 46 Prozent fanden sich gar keine Mängel am Wagen. 40,7 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel. Absolut verkehrsunsicher war kein Auto in Garding. Der durchschnittliche PKW, der untersucht wurde, war 11,6 Jahre alt und hatte mehr als 134 000 Kilometer auf dem Tacho.

In Husum bekamen gut 69 Prozent aller Autos, die die Experten testeten, sofort eine neue Plakette. Bei gut der Hälfte der Wagen fanden sie gar keine Mängel, 29,9 Prozent der Fahrzeuge hatten dagegen erhebliche Mängel. Absolut verkehrsunsicher waren 15 Autos. Der durchschnittliche Pkw, der in Husum geprüft wurde, war 10,1 Jahre alt und wurde mehr als 129 000 Kilometer gefahren.

Im Gebiet des Tüvs Nord hat sich die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln schon zum vierten Mal hintereinander verringert – ein dauerhaft positiver Trend, heißt es vom Tüv. In den Augen der Sachverständigen ist dies der Beleg für die Wirksamkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung, die in der Regel alle zwei Jahre fällig ist und Fahrzeuge mit Mängeln in die Reparaturbetriebe schickt. Dadurch werden die Autofahrer angehalten, in einen guten technischen Zustand ihres Fahrzeugs zu investieren – zum Nutzen der Sicherheit auf unseren Straßen, glaubt man beim Tüv.

Erik Coltzau, der Leiter der Tüv-Station Husum sagt: „Wir freuen uns über diese Entwicklung der Mängelquoten. Die Hersteller bauen schließlich gute Autos und legen auch Wert auf die Langzeitqualität. Zudem verstärken die Autohäuser und Werkstätten ihre Anstrengungen in Sachen Qualitätssteigerung. Die Autofahrer wiederum kümmern sich in Zeiten guter Wirtschaftslage mehr um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge und nehmen fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahr. Wer sein Auto regelmäßig zu den empfohlenen Inspektionsterminen in einer guten Fachwerkstatt warten lässt, hat bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Fahrzeug und überdies mehr Freude an sicherer individueller Mobilität.“ Besonders freuen würde es den Tüv, wenn der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor Fahrantritt zur Regel werde.

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