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Unterstützung zugesagt : Seniorenbeirat regt Rikscha-Projekt an

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Tönninger Seniorenbeirat kann sich durchaus den Einsatz von Rikschas in Tönning vorstellen. Diesen Gedanken findet der städtische Tourismus-Direktor interessant. Er sagt seine Unterstützung zu.

Einmal mehr tagten die Ehrenamtler des Seniorenbeirates der Stadt Tönning in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt. Der Vorsitzende Heiner Hahn hatte in der jüngsten Sitzung eine Palette bunter Themen vorbereitet. Es habe sich offenbar noch nicht herumgesprochen, merkte er an, dass die Sitzungen öffentlich sind. Die Termine werden jeweils im Aushangkasten der Stadt Tönning bekanntgemacht. Er wünsche sich künftig mehr Zuhörer. Jeder Interessierte ist willkommen.

Schriftführer Klaus Peter Carstensen berichtete über das von ihm angeschobene Rikscha-Projekt für Tönning. Vorbild für ihn sei die in Dänemark entstandene, inzwischen weltweite Initiative. Sie soll körperlich bewegliche mit altersbedingt weniger beweglichen Menschen zusammenbringen, wie beispielsweise durch freiwillige, nicht kommerzielle Rikscha-Ausflüge. Allerdings könne das der Seniorenbeirat nicht leisten, sondern es müsste jemand gefunden werden, der den „Hut auf hat“. Er sei mit seiner Idee bereits an Tourismus-Direktor Torsten Kreß herangetreten. Der wolle in alle Richtungen prüfen, was möglich sei. Er könne sich auch eine touristische Vermarktung vorstellen.

Angesprochen worden sei Heiner Hahn häufig von älteren Mitbürgern, ob nicht ein Computerkursus für Senioren organisiert werden könnte. „Wir sollten mit der VHS Kontakt aufnehmen und eine Liste der Interessierten vorlegen“, so die Anregung aus der Runde. „Sie können sich bei mir melden“, so Hahn. Viele Stichworte – 24 an der Zahl – habe er im vergangenen Monat den für einen Tag eingerichteten Informationsstand auf dem Markplatz notiert. Einige von vielen seien zu nennen, wie Überlegungen zur alten „Dawartz-Werft“, in der die Einrichtung einer speziellen Seniorenwerkstatt als Treffpunkt gewünscht wird, Installation öffentlicher Diskussionsrunden über Probleme der Senioren, die an verschiedenen rollator- und rollstuhlgerechten Orten der Stadt organisiert werden könnten, oder Hinweise auf das Vorhandensein eines Fahrstuhles im Rathaus.

„Wir sollten in unseren nächsten Sitzungen über jeden einzelnen Punkt eine Grundsatzdiskussion führen“, regte der zweite Vorsitzende, Bernd Skutecki, an. Vieles sei nach seiner Meinung in Arbeit oder es würde bereits durch Vereine, Verbände oder Institutionen der Stadt organisiert oder realisiert, beziehungsweise angeboten – wie beispielsweise das Rudelsingen. Andere Dinge könne man von vornherein streichen, wie die Bitte nach einer Badestelle an der Eider, wo man nicht gleich im Schlick versinkt, denn die gibt es definitiv nicht. Der Seniorenbeirat fungiere als Mittler sowie Bindeglied zwischen den verschiedenen Gruppen und der Stadt.




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