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Sitzung mit Rundgang : Seniorenbeirat hat viel zu klären

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Husumer Seniorenbeirat tagte in den Räumen des Klärwerks. Dabei ging es unter anderem um den geplanten Spiel- und Bewegungspark im Schlosspark und die Einführung einer Satzung.

Wenn es nach dem Seniorenbeirat geht, so könnte im Schlossgarten ein Spiel- und Bewegungspark für Jung und Alt eingerichtet werden. In der Sitzung am Mittwoch (11. März), zu der sich das Gremium in den Räumen der Kläranlage traf, berichtete Vorsitzender Gernot von der Weppen über den Stand der Pläne. Da der Spielplatz im Schlosspark nicht mehr den gängigen Sicherheitsbestimmungen entspricht und entfernt werden soll, könnte an einem neuen Standort – im Eingangsbereich hinter dem Krankenhaus – ein Bewegungszentrum errichtet werden. Einen entsprechenden Antrag habe er bereits bei der Stadt eingereicht. „Unterstützung für diese Idee habe ich bereits vom Krankenhaus und vom Sportverein bekommen“, berichtete von der Weppen. Aus der handgefertigten Skizze gehen neben mehreren Spielgeräten für Kinder auch Sportgeräte für Erwachsene und Jugendliche sowie eine Boule-Bahn hervor.

Außerdem berichtete der Vorsitzende, der sich mit seinem Gremium bei dieser Gelegenheit von Klärmeister Ludwig Petersen die Arbeitsabläufe auf der Anlage erläutern ließen, von einem Phänomen, mit dem er seit einiger Zeit konfrontiert werde. 2014 hätten sich mehr als 60 Anrufer aus ganz Deutschland gemeldet, die nach bezahlbaren Wohnungen fragten. „Inzwischen komme ich mir vor wie ein begehrter Wohnungsvermittler.“ Er wolle das nur erwähnen, damit jeder wisse, mit welch vielseitigen Aufgaben ein Seniorenbeirats-Vorsitzender zu kämpfen habe.

Bislang kann der Beirat nur auf eine „Richtlinie für die Arbeit des Seniorenbeirates in Husum“ zurückgreifen. Das soll möglichst bald anders werden. „Nach 25 Jahren Tätigkeit wird es Zeit, dass wir uns endlich für eine Satzung entscheiden“, stellte von der Weppen klar. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder Versuche gegeben, die allerdings alle ins Leere gegangen seien. „Bevor ich in den Ruhestand gehe, möchte ich eine Satzung für den Seniorenbeirat haben!“

Über den Stand der Dinge berichtete die stellvertretende Beiratsvorsitzende, Ilse Tekampe. Sie habe in dieser Angelegenheit bereits mehrere Gespräche mit Hauptamtsleiterin Ira Rössel und Bürgermeister Uwe Schmitz geführt. Ein wichtiger Punkt ist demnach das Wahlverfahren. Nach dem vorliegenden Satzungsentwurf soll das Gremium mit mindestens fünf und maximal 20 Personen besetzt werden. „Außerdem soll in unserer neuen Satzung festgelegt werden, dass alle Beiratssitzungen öffentlich abgehalten werden müssen“, so Tekampe. Nun sei es am Stadtverordnetenkollegium, seine Zustimmung zur Satzung zu geben. Laut Tekampe hat sich der Bürgermeister dafür ausgesprochen, dieses Thema noch vor der Sommerpause auf die Tagesordnung zu setzen.

„Ich freue mich darüber, dass unsere Arbeit von der Stadt auch honoriert und beachtet wird“, lobte von der Weppen die finanzielle Zuwendung der Stadt in Höhe von 700 Euro.

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