Unerfreuliche Entdeckung in Husum : Selbst von oben kommt nicht immer nur Gutes

Küster Sven Jensen (r.) und Kirchenvorstands-Vorsitzender Stefan Klocker mit den Steinen des Anstoßes.
Küster Sven Jensen (r.) und Kirchenvorstands-Vorsitzender Stefan Klocker mit den Steinen des Anstoßes.

In der Nacht zum Sonntag lösten sich Mauerstücke aus dem Glockenturm der Husumer St. Marienkriche und fielen herab.

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12. Februar 2018, 06:00 Uhr

Husum | Als Sven Jensen am Sonnabend seinen obligatorischen Rundgang um die Marienkirche machte, traute er seinen Augen nicht. Auf dem Treppenaufgang lagen mehrere Gesteinsbrocken. Schon die gelbe Farbe deren ließen den Küster der Marienkirche nichts Gutes ahnen. Ein Blick zum Glockenturm bestätigte seine Vermutung und gab Antwort auf die Frage, woher die Brocken stammen könnten.

„In der Nacht zum Sonnabend müssen sich einige Klinkerstücke aus dem Mauerwerk des Kirchturms gelöst haben und dann heruntergefallen sein“, so Jensen. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn das kurz vor Beginn des Gottesdienstes geschehen wäre. Immerhin fanden am Sonntag mehrere hundert Menschen den Weg in das zentrale Gotteshaus.

Wegen des Vorfalls bleibt das Hauptportal aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen. Besucher müssen den Eingang in der Großstraße benutzen. In den kommenden Tagen soll eine Firma das beschädigte Mauerwerk in luftiger Höhe eingehend untersuchen. Jensen hofft, dass es sich nur um einen geringen Schaden handelt. „Sollte der Glockenturm allerdings ernsthaft mitgenommen sein, haben wir ein dickes Problem“, sagte der Küster.

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