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Lazarettregiment 11 : Seether liefern "Außenstation" für Hamburger Klinik

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erstellt am 29.Jan.2010 | 05:46 Uhr

Seeth | Aufbauleiter Stabsfeldwebel Hansjörg Singhoff war gar nicht von den Bedingungen begeistert, unter denen er die Verlegung von 17 Containern managen sollte. Eine vereiste Betonplatte musste erst einmal hergerichtet werden, und der Wind war immer hart am Limit, denn mit ausgefahrenem Ausleger darf der 100-Tonnen-Kran aus Sicherheitsgründen nur bis zu bestimmten Windgeschwindigkeiten betrieben werden. Und ohne diesen Kran bekommt man die Container nicht auf die Lastkraftwagen verladen.

Anlass für dieses Manöver beim Lazarettregiment 11 in der Stapelholm-Kaserne ist der Umbau des Operationsbereichs im Hamburger Bundeswehrkrankenhaus. Da man dieses Herzstück der Klinik nicht einfach für vier Monate schließen kann und einen Verlust von 800 000 Euro einfährt, wird von Februar bis Mai eine "Außenstation" an das Krankenhaus angeschlossen. Mit den zwei Operations-Containern und den dazugehörigen Versorgungs- und Unterstützungs-Containern stellt das Regiment auch das nötige Betreiberpersonal ab. Damit es nicht zu kalt wird, gehören gleich sechs Warmlufterzeuger zum "Lieferumfang", und mit drei 250-kVA-Strom erzeugern bringt der mobile Operationsbereich seine eigene Notstromversorgung mit.
"Die örtlichen Verhältnisse in Hamburg machen den Aufbau auch noch zu einem Problem", weiß Singhoff. "Aber auch das werden wir schaffen" ist er sich sicher. Schließlich blickt er mit seiner Crew auf Erfahrungen auf dem Balkan und in Afghanistan zurück. Und da waren die Bedingungen manches Mal härter.

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