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Ehrung nach Prüfung : Seether Feuerwehr holt zweiten Stern

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Seether Blaujacken erfüllen alle Leistungsanforderungen: Sie bestanden die zweite Prüfung des Roten Hahns. Rudi Albert wurde mit „Leistungsspange der Schleswig-Holsteinischen Jugendfeuerwehren in Silber“ bedacht.

Rote Hähne sind selten. Die Seether Wehr – von der Jugend- bis zur Ehrenabteilung – trat aber kürzlich an, um sich eine solche Trophäe zu verdienen. Da mussten Wissen, Können, Einhaltung von Vorschriften, ordnungsgemäßer Zustand von Einsatzkleidung und Fahrzeugen, Einsatztaktik und ein exaktes Zusammenspiel demonstriert werden. Es hat geklappt. Die Prüfungskommission – bestehend aus Kreiswehrführer Christian Albertsen, Kreisfeuerwehr-Geschäftsführer Jan Eric Jessen, dem ehemaligen langjährigen Amtswehrführer des Amtes Viöl, Holger Makoben, Klaus Peter Nissen (Lindholm) und Uwe Kneesch (Oster-Ohrstedt) – wurde überzeugt.

Im Beisein der komplett angetretenen Wehr und vieler Zuschauer trug Holger Makoben aus Schwesing den abschließenden Bericht vor. 27 Jahre lang hatte er in der Prüfungskommission Leistungsbewertungen vorgenommen – und nahm mit dieser Vorstellung seinen Abschied. Zuvor hatte die Seether Einsatzabteilung eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Lage ist, alle geforderten Punkte zu erfüllen. Das Feuer im Bauhofgebäude wurde sauber gelöscht und die darin befindliche Person gefunden und gerettet.

Dem Lob der Kommission folgte eine große Überraschung, denn Kreisjugendfeuerwehrwart Björn Hufsky war keinesfalls nur als stiller Beobachter aus Drelsdorf angereist, sondern nahm eine ganz besondere Ehrung vor. Zunächst würdigte er in seiner Laudatio den Werdegang von Rudolf „Rudi“ Albert – seit 1976 Feuerwehrmann und seit 1982 in der Seether Wehr. „Nachdem sich im Januar 1994 eine Jugendfeuerwehrgruppe in Seeth gebildet hatte, war Rudi von der ersten Stunde an als Ausbilder dabei“, sagte Björn Hufsky unter Beifall. „Die zunächst in Friedrichstadt übende Gruppe wurde im September 1988 als eigene Jugendfeuerwehr gegründet – und seitdem ist Rudi der Chef der Gruppe, in der auch die Kinder und Jugendlichen der Nachbargemeinde Drage ausgebildet werden.“ Der rührige Jugendfeuerwehrwart nahm neben den wöchentlichen Übungsabenden mit seinen Schützlingen an nationalen und internationalen Veranstaltungen teil, und er organisierte Hansapark- und Schwimmbadbesuche. „Die Früchte seiner Jugendarbeit erntete Rudi Albert unter anderem 2011, als die von ihm ausgebildeten Mitglieder Dennis Andresen und Björn Schulz zum Gemeindewehrführer und Gruppenführer gewählt wurden. Neben seiner Tätigkeit war Rudi Albert außerdem 25 Jahre lang als Gerätewart tätig.“ Unter Beifall überreichte Jugendfeuerwehrwart Björn Hufsky mit Kreisbrandmeister Christian Albertsen die „Leistungsspange der Schleswig-Holsteinischen Jugendfeuerwehren in Silber“. Danach lud der Bürgermeister Peter Dirks zum Essen.

Und am Feuerwehrhaus prangen jetzt zwei Sterne hinter dem Roten Hahn – die zweite Prüfung ist vollbracht.

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erstellt am 30.Aug.2014 | 16:30 Uhr

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