St. Peter-Ording : Seehund-Nachwuchs im Westküstenpark

Der Zuwachs im Westküstenpark: Das Neugeborene und seine Mutter gehen immer wieder in Schnauzenkontakt.

Der Zuwachs im Westküstenpark: Das Neugeborene und seine Mutter gehen immer wieder in Schnauzenkontakt.

Den Tieren geht es gut. Nun heißt es für beide: Kennenlernen.

shz.de von
10. Juli 2018, 07:32 Uhr

Sankt Peter-Ording | Der Westküstenpark in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) freut sich über Nachwuchs bei den Seehunden. Die Seehund-Mama und ihr Nachwuchs seien wohlauf, sagte Parkleiter Peter Marke. Das Robben-Baby kam in der Nacht zu Montag auf die Welt.

Das Muttertier sonderte sich nach der Geburt in dem Seehundbecken mehrere Stunden lang mit seinem Baby ab, um die Bindung zu festigen. Dafür suchen die beiden immer wieder Schnauzenkontakt und prägen sich den Geruch ein.

Der Seehund ist für ein Leben im Meer angepasst. Nur für die Geburt braucht er ein Stück Land. Dafür reicht ihm im Wattenmeer auch eine bei Ebbe trocken gefallene Sandbank. Die eigentliche Geburt gehe dann sehr schnell über die Bühne: „Es ist eine sogenannte Sturzgeburt.“ Der Grund für die Eile ist die nahende Flut. Bevor das Seehund-Baby beim ersten Hochwasser seines Lebens schwimmen muss, braucht es Zeit, um sich von den Strapazen der Geburt zu erholen und die erste Milch zu trinken.

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