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Husumer Hafentage : Sechs Schönheiten und nur eine Krone

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Wahl zur Miss Husum war wie immer ein Publikumsmagnet auf der Meile – eine echte Husumerin war jedoch nicht unter den Teilnehmerinnen. Husums neue Schönste ist Jessica Niebuhr aus Lüneburg.

Der Titel ging an eine Lüneburgerin: Jessica Niebuhr ist Miss Husum 2014. Die 22-Jährige überzeugte die Jury und konnte ihr Glück bei der Bekanntgabe kaum fassen. Vor großem Publikum erhielt sie die begehrte Krone, Schärpe, viel Applaus und die Gewissheit, sich für die Landesausscheidung zur Miss-Germany-Wahl qualifiziert zu haben.

Sechs Kandidatinnen im Alter von 17 bis 25 Jahren hatten sich zur Wahl der Miss Husum auf den Hafentagen beworben. Bevor es für sie auf die Bühne ging, machte sich hinter den Kulissen aber schon ein wenig Aufregung breit. „Ich bin etwas nervös“, sagte Alina Storck aus Eckernförde, die hoffte, „mit ihren Augen bei der Jury punkten zu können“. Ob das Publikum wirklich ihre Augen wahrnahm, als sie auf dem Laufsteg war, mag dahingestellt bleiben. Als sich die 20-Jährige in Bademode präsentierte, waren die Blicke jedenfalls eher auf alles andere gerichtet – kein Wunder bei der Figur.

Anastasia Kasanski (21) aus Bonn war anzumerken, dass sie sich auf dem Catwalk wohl fühlt. „Gestern wurde ich Miss Wangerooge – mal schauen, ob das heute hier auch klappt“, erzählte sie und wirkte entspannt. Die Konkurrenz unter den Teilnehmerinnen sei „freunschaftlich“ und die Mitbewerberinnen alle „sooo schön“, meinte sie. Ihr Traum: „Miss Germany werden.“ Moderator Rudi Köhlke bat die hübschen und schlanken Schönheiten auf die Bühne – kaum zu glauben, dass sie sich kurz zuvor mit Nudeln und Tomatensauce sowie Eis gestärkt hatten.

Im ersten Durchgang präsentierten sie sich in Abendmode und stellten sich den Fragen des Moderators. Svenja Discher (25) aus Busdorf verriet, dass sie Gartenarbeit liebt, gerne kocht und Handball spielt. Die Zuschauer erfuhren zudem, das Malen, Fitness und Yoga bei Anna-Belén Meyer (17) aus Hamburg hoch im Kurs stehen, Denise Rosalie Diek (23) aus Bremen gerne liest und backt und Jessica Niebuhr mit einer rosafarbenen Rute angelt. Während alle aus ihrem Leben plauderten, spielte DJ Michael Wittich Musik vom Plattenteller, wobei immer wieder eine Stimme „Miss Germany“ durch die Lautsprecher hauchte. „Ich war auf der Bühne immer noch aufgeregt“, sagte Alina Storck nach dem ersten Durchgang beim Zwischenstopp auf dem Weg zum Umzieh-Zelt, während sich Anastasia Kasanski selbstbewusst zeigte: „Es ist gut gelaufen, aber leider war es etwas kurz.“

Die zweite Runde nach kurzer Pause stand an und brachte die Menge zum Jubeln: Jetzt war Bademode angesagt. Rudi Köhlke heizte dem Publikum zusätzlich mit den Worten „Sie kommen in 19 Gramm schweren Bikinis und sind vor allem für die Herren interessant“ ein. Die Jury hatte es wahrlich nicht leicht, die insgesamt 100 Punkte gerecht zu verteilen. „Das Gesamtbild muss stimmen. Es geht um die Ausstrahlung, Figur, Gang, Lächeln und vieles mehr“, gab Jury-Mitglied Claudia Beliaeff zu verstehen. Sie saß mit den weiteren Jury-Mitgliedern Alexander Seykowski, Martin Kindel und Ute Schibrath neben der Bühne. Kurz vor der Siegerehrung hatte Zuschauer Holger Lund aus Husum schon seine Favoritin ausgemacht. Genau genommen waren es sogar zwei, die er als Siegerinnen sah. „Ich glaube es wird die Nummer zwei oder drei.“

Knapp daneben getippt, wie sich herausstellte: Die Nummer Zwei, Anastasia Kasanski, wurde Zweite und Jessica Niebuhr erhielt den Titel „Miss Husum“. Die Flensburgerin Lena Thyen, Miss Husum 2011, gratulierte, setzte der Gewinnerin das Krönchen auf und band ihr die Schärpe um. Für alle Teilnehmerinnen gab es Haarkosmetik. Jessica Niebuhr erhielt als Siegerin eine Handy-Uhr, ein Bleaching und eine Zahnreinigung sowie Schmuck und zwei Tageskarten für den Europa-Park Rust – und natürlich die Eintrittskarte zur Miss-Schleswig-Holstein-Wahl.

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