Kooperationsgespräche und Verkehrsprobleme : Schwesing will Zusammenarbeit mit Husum fortsetzen

Das Verkehrsschild in der Schulstraße ist fast bis zur Unkenntlichkeit verblichen.
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Das Verkehrsschild in der Schulstraße ist fast bis zur Unkenntlichkeit verblichen.

Die Gemeindevertreter wollen eine Neuauflage der Zusammenarbeit mit der Storm-Stadt zu verbesserten Bedingungen. Zudem wurde ein Verkehrsproblem im Bereich der Schulstraße erkannt, wo gerast wird - das Tempobegrenzungsschild ist völlig verblichen.

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30. Juni 2014, 11:30 Uhr

Wie soll die Stadt-Umland-Kooperation mit der Stadt Husum fortgesetzt werden? Diese Frage stellten sich die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung , da sie ausläuft und sich die Frage einer Neuauflage stellt. Dabei stellte das Gremium unisono fest: „Wir würden die Kooperation gern fortsetzen, aber nicht zu den bisherigen Bedingungen.“ Verhandlungen sollen Aufschluss geben.

Auch bei der Schulstraße in Schwesing stellt sich für das Gremium ein Problem. Die schmale Straße scheint sich immer mehr zur Rennstrecke für Autofahrer zu entwickeln. So sehen es zumindest einige Anwohner. Mit einem Antrag zu dieser Sache mussten sich die Gemeindevertreter befassen. „Diese Straße ist zwar als verkehrsberuhigender Bereich mit 30 Stundenkilometern (km/h) ausgeschildert, trotzdem wird kräftig gerast, auch Traktoren“, heißt es in dem Schreiben, das dem Gremium vorlag. Überwiegend örtliche Bewohner würden sich nicht an die Geschwindigkeit halten, hieß es.

Wie das Problem in den Griff zu bekommen ist, dafür gab es unterschiedliche Vorschläge. So kamen kleine Verkehrsinseln oder auch Schwellen ins Gespräch. Oder eine Geschwindigkeits- Messtafel. Das Gremium einigte sich darauf, den Wegeausschuss mit dieser Aufgabe zu betrauen. Ein Problem: Die Verkehrsschilder mit dem Tempolimit sind fast bis zur Unkenntlichkeit verblichen.

Desweiteren stand die Gebührenabrechnung Schmutzwasser auf der Tagesordnung. Knapp 1000 Euro Verlust wurden 2013 erwirtschaftet, so Udo Lohr, der die Abrechnung erläuterte. Eine Erhöhung der Gebühren käme nicht in Betracht, da sie erst 2012 angehoben worden waren.

Weniger Ausgaben als 2013 wird die Gemeinde in die Instandsetzung der Gemeindewege investieren müssen. Dies habe eine Wegeschau ergeben, berichtete Bürgermeister Wolfgang Sokoll. „Wir werden wegen des milden Winters mit etwa 5200 Euro auskommen.“ Sorgen bereitet der neue Markttreff. Das Einkaufszentrum werde nicht so angenommen, wie man sich in den Planungen erhofft habe, so der Bürgermeister. Der Markt- und Dorftreff müsse noch attaktiver gestaltet werden.

Die Gemeinde Schwesing ist mit erneuerbaren Energien bestens aufgestellt. Darauf verwies Sokoll in seinem Bericht. „Im Amt Viöl produzieren wir vier Mal so viel Energie wie dort benötigt wird.“ Dreiviertel des erzeugten Bio-Stroms müsse daher abgeführt werden. Dies zeige einmal mehr, wie wichtig eine Westküstentrasse zum Weitertransport des Stromes sei. Dagegen sei die Nahwärmeversorgung aufgrund zu geringem Interesses gestorben, wie Sokoll sagte.

Auf zwei Termine wurde am Ende der Sitzung noch hingewiesen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Dorffest am 23. August auf Hochtouren. Und auch der Straßenflohmarkt soll am 31. August stattfinden, nachdem er im vergangenen Jahr ein voller Erfolg war.




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