Stundenlange Vollsperrung nahe Tönning : Schwerverletzte nach heftigem Frontalcrash auf der B5

<p>Einer der Unfallwagen.</p>

Einer der Unfallwagen.

Der massive Aufprall war auch noch in weiter Entfernung zu hören – die Unfallstelle bot ein Bild des Schreckens.

shz.de von
13. Mai 2018, 13:00 Uhr

Tönning | Die beiden Fahrzeuge, die am Sonnabendmittag um 13 Uhr auf der B 5 kurz hinter Tönning in voller Fahrt frontal aufeinander prallten, lagen 100 Meter voneinander entfernt – die Straße war mit Trümmerteilen übersät.

Zum Hergang: Eine 76-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Steinburg befuhr die B5 kurz hinter Tönning Richtung Süden. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie mit ihrem schwarzen Hyundai auf die linke Straßenseite; die Schnellstraße war zu diesem Zeitpunkt enorm stark frequentiert. Die ihr entgegenkommende 26-jährige Fahrerin aus Kalübbe im Landkreis Plön hatte keine Chance zum Ausweichen – der Hyundai krachte nahezu frontal in ihren schwarzen BMW.

<p>Die Polizei am Unfallort.</p>
Helmuth Möller

Die Polizei am Unfallort.

Ersthelfer hielten sofort, kümmerten sich um die beiden sehr schwer verletzten Fahrerinnen und wählten die Notrufe. Innerhalb eines Zusammenspiels der zentralen Großleitstellen Nord (Harrislee) und West (Elmshorn) wurden mehrere Rettungswagen des Landkreises Nordfriesland aus Tönning sowie das dortige Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert; drei Streifenwagen eilten aus dem Landkreis Dithmarschen an die Einsatzstelle.

Der Notarzt und die Rettungsteams versorgten die beiden schwerverletzten Fahrerinnen, die jeweils alleine in ihren Fahrzeugen saßen, lange Zeit vor Ort, bevor sie ins zentrale Westküstenklinikum Heide verlegt wurden. Der Aufprall war derart enorm, dass bei dem schwarzen Hyundai die gesamte Vorderachse weggerissen, die Radmäntel von den Felgen flogen und die Bremsscheiben in Einzelteile zerrissen. Die B5 wurde für rund zwei Stunden voll gesperrt, innerhalb kürzester Zeit baute sich in Richtung Norden ein enormer Stau auf, der mehrere Kilometer betrug.

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