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B5 bei Witzwort : Schwerer Unfall: Wagen katapultiert über Fahrbahn und bleibt an Baum hängen

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Ein Kombi stößt mit einem Van zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls kippt das Auto auf die Seite und wird 50 Meter über die Straße geschleudert.

Witzwort | Bei einem Verkehrsunfall auf der B5 bei Witzwort (Kreis Nordfriesland) am Mittwoch um 17 Uhr sind mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden.

Um 17 Uhr befuhr ein aus Richtung Süden kommender Mercedes Kombi die Strecke zwischen Bütteleck und der Oil-Tankstelle Dingsbülldeich. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet der silberfarbene Kombi auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Jaguar zusammen. Diese Berührung war nicht so schwer.

Sehr viel schwerwiegender war dann der folgende Ablauf. Der Mercedesfahrer stieß dann mit großer Wucht mit einem silberfarbenen Ford Kuga-Van zusammen. Dessen Fahrerin hatte keine Chance: Ihr schweres Fahrzeug wurde voll getroffen, kippte auf die rechte Seite, katapultierte eine größere Strecke quer über die Fahrbahn und blieb dann quer auf dem angrenzenden Radweg an einem Baum hängen.

Die Fahrerin erlitt sehr schwere Verletzungen. Die beiden Unfallfahrzeuge lagen mehr als 50 Meter voneinander entfernt. An beiden entstand ein Totalschaden.

Im Mercedes-Fahrzeug wurde die im achten Monat schwangere Beifahrerin verletzt; leichte Verletzungen erlitt nach ersten Erkenntnissen auch ein fünfjährige Kind. Die Leitstelle Nord in Harrislee hatte aufgrund der eingehenden Meldungen frühzeitig und großzügig alarmiert: Notärzte kamen aus Husum und Tönning; die fünf Rettungswagen aus Husum, Tönning, Garding und kreisübergreifend aus Norderstapel/Kreis Schleswig-Flensburg.

Polizei-Einsatzleiter Henry Clasen am Unfallort: „Es ist ein Wunder, dass wir hier nicht noch mehr Schwerverletzte haben. Da waren reichlich Schutzengel mit im Spiel!“ Die Hauptverkehrsader der Westküste blieb rund zwei Stunden lang zunächst voll und dann halbseitig gesperrt, es bildeten sich lange Staus.

Feuerwehr-Einsatzleiter Dierk Hansen aus Witzwort: „Die Arbeiten an der Unfallstelle haben zwischen allen beteiligten Rettungskräften sehr gut geklappt; alle Einsatzkräfte waren sehr zügig und in großer Anzahl an der Einsatzstelle. Ausdrücklich loben möchte ich im Namen aller Rettungskräfte die beherzten Ersthelfer, die sofort tätig geworden sind! Für unsere Feuerwehr war das bereits der 19. Einsatz – bei überwiegend schweren Verkehrsunfällen auf der B 5. Das war in 2015 unglaublich viel!“

57 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

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erstellt am 30.Dez.2015 | 20:26 Uhr

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