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Husumer Nachrichten

12. Dezember 2017 | 21:11 Uhr

Schul-Projekte begeistern

vom

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Garding/Tetenbüll | "Drei tolle Tage liegen hinter uns", sagte Marianne Köhm, Leiterin der Theodor-Mommsen-Schulen Garding und Tetenbüll. Gemeint sind die Projekttage, an denen die insgesamt 136 Schüler der ersten bis vierten Klasse mit viel Spaß teilnahmen. Jeder durfte sich selbst aussuchen, woran er teilnahm, was seinen Neigungen entsprach. Die Schüler zeigten viel Talent und Kreativität in den Projekten Kissen filzen, Basteln, Werken mit Wolle, Fadenbilder- und Fensterdekoration erstellen sowie Gestaltung des Schulhofes.

Beim Thema Spaß und Spiel beim Sport lernten die Grundschüler viele unterschiedliche Sportarten kennen. Unter der Überschrift "Lecker und gesund" wurden von den Kindern in beiden Schulen appetitliche Gerichte zubereitet. Begleitet wurden alle Projekte von den eigenen "Foto-Reportern". Diese machten mit ihren Digitalkameras Bilder und erstellten eine Fotodokumentation über die drei außergewöhnlichen Schultage in Garding und Tetenbüll.

Auch zwei Theaterprojekte standen auf der Liste. In Garding wurde eine Aufführung nach dem Buch "Das Vierfarbenland" eingeübt. Das 900-jährige Besetehen der Tetenbüller Kirche St. Anna nahmen die Schüler in Tetenbüll zum Anlass, das Leben kennen zu lernen, wie es zur Zeit der Kirchengründung um das Jahr 1113 üblich war. Dazu hatte die Schule Olaf Jensen eingeladen, der sich intensiv mit dieser Thematik befasst hat und darüber berichten konnte. Zudem wurde ein kleines Theaterstück mit dem Titel "Mord am heiligen Ort" geschrieben und eingeübt. Gezeigt wurde das Leben in einer damals typischen Großfamilie, deren sonntäglicher beschwerlicher Kirchgang nach Garding führte. Nach der Ermordung des dortigen Pastors kamen die Tetenbüller auf die Idee, selbst eine Kirche zu bauen.

Alle Projekte wurden sowohl in Tetenbüll als auch in Garding vorgestellt. Für die Theateraufführungen erhielten die Schüler großen Applaus. Zum Schluss bedankte sich Marianne Köhm bei den Müttern, die die Projekte durch ihre Mithilfe unterstützt hatten.

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