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Bluttat in Rantrum : Schüsse statt Messerstiche

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach neuen Erkenntnissen ist der Makler nicht niedergestochen, sondern durch Geschosse lebensgefährlich verletzt worden. Das teilte jetzt die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann ist weiter in kritischem Zustand.

Über das Motiv der Rantrumer Bluttat vom vergangenen Donnerstag wird nach wie vor spekuliert. Dort war in einem Wohnhaus in der Karl-Pohns-Straße ein Makler aus Husum lebensgefährlich verletzt worden. Anfänglich hieß es, der 58-Jährige, der sich nach wie vor in einem kritischen Zustand befindet, sei von hinten niedergestochen worden. Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt sagte jetzt, das nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen der Rechtsmedizin wohl auf den Mann geschossen worden sei. Nach ihren Ausführungen sei es in manchen Fällen sehr schwer, Schuss- von Stichverletzungen zu unterscheiden. Daher sei wohl anfänglich auch von Stichverletzungen ausgegangen worden. Nach wie vor wird der mutmaßliche Täter gesucht. Der dunkelhaarige Mann soll zwischen 20 und 35 Jahre alt sein. Er ist etwa 1,80 Meter groß. Bekleidet war er mit einem grauen Sweat-Shirt, Jeans, einer dunklen Motorradjacke und dunklen Schuhen mit weißer Sohle. Geflüchtet ist er mit einem rot-weißen vollverkleideten Motorrad, vermutlich mit Hannoveraner Kennzeichen. Hinweise nimmt die Kripo Husum unter Telefon 04841/8300 entgegen.

 

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erstellt am 22.Sep.2014 | 18:15 Uhr

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