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Aufführung in der Mildauhalle : Schüler auf der Suche nach dem Schatz von Clowntown

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Schüler der Gemeinschaftsschule Mildstedt stellten ihr Können als Akrobaten und Jongleure unter Beweis. Beim Projekt „Zirkus macht stark“ hatten sie viel dazugelernt. Die Zuschauer in der Mildauhalle geizten bei der Aufführung nicht mit Applaus.

Schule kann mehr sein als Büffeln für Mathe, Deutsch und Englisch. Sie kann Spaß machen – nicht nur den Schülern, sondern auch den Eltern. Ein Beispiel für gelungene „Schul-Arbeit“ präsentierten jetzt 30 Schüler der Gemeinschaftsschule. Einmal wöchentlich hatten sie sich getroffen, um das Projektes „Zirkus macht stark“ umzusetzen. Das Ergebnis zeigten sie in der Mildauhalle, und das Publikum war begeistert. Selbst Bürgermeister Bernd Heiber war hingerissen: „Einfach klasse.“ Als Zirkusdirektoren brillierten die Lehrkräfte Stefan Janzen und Kirsten Singelmann – und mit ihnen die jungen Clowns und Akrobaten. Im Vorwege hatten fleißige Helfer der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und Jugendtreffbesucher unter Leitung von Sünje Brodersen-Bramser grüne und orangefarbene T-Shirts sowie Kostüme gefertigt und mit einem großen „M“ versehen. Der Buchstabe signalisierte: Alle „Mitmacher“ sind Akteure des „Zirkus Milki“. Klassenlehrer Stefan Janzen: „Die Abkürzung Milki steht für Mildstedter Kids.“ Und die kommen aus den fünften und sechsten Klassen der Gemeinschaftsschule.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Neben der Schule und dem Awo-Jugendtreff war der Reit- und Fahrverein Mildstedt der Dritte im Bunde der Veranstalter.

Kirsten Clausen war am Veranstaltungsabend in Doppelfunktion dabei: als Elternbeiratsvorsitzende der Schule und als Volti-Betreuerin des Reit- und Fahrvereins. Die Darsteller waren allesamt elf und zwölf Jahre alt. Thema des Abends: „Der Schatz von Clowntown“. Eine ähnliche Aufführung hatte es bereits Anfang Dezember in der Reithalle mit einem Voltigierpferd gegeben. Diesmal stand ein Übungspferd aus Holz bereit. Die Suche nach dem „Schatz von Clowntown“ zog sich durch den gesamten Vorführungsabend. Anmut und Eleganz der Darsteller wurden dabei deutlich, ebenso wie die Freude der Schüler an den Aufführungen und die begeisterte Teilnahme der Zuschauer. Der Pop-Chor setzte musikalische Glanzpunkte, Hausmeister und Technikprofi Jörg Markussen hatte Licht und Ton voll im Griff. Die jungen Darsteller bestachen mit Tücher-, Ball- und Tellerjonglage, Sticks und Diabolo, sie bewiesen sich als mutige Fakire, drehten gekonnte Runden auf Einrädern, balancierten auf Gymnastikbällen, bildeten Pyramiden und präsentierten Sketche. Eintritt? Fehlanzeige. Die Spende am Ausgang wurde dafür erbeten, dass es weitergeht. Und dass es weitergehen muss, steht außer Frage – denn wer beendet seine Arbeit schon gerne auf dem Höhepunkt des Erlernten?

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