Aus der Klasse ins Zirkuszelt : Schüler als Jongleure und Seiltänzer

Eine Schüler-Pyramide brachte das Publikum zum Staunen.
Eine Schüler-Pyramide brachte das Publikum zum Staunen.

Die Projekttage an der Hermann-Neuton-Paulsen-Schule auf Pellworm gipfelten in einer Circus-Show, die sich sehen lassen konnte. 100 Jungen und Mädchen hatten sie in vier Tagen mit den Profis vom Circus „ZappZarap“ einstudiert.

shz.de von
13. Juni 2014, 09:00 Uhr

Es war keine kleine Sensation – es war die Sensation auf der Insel Pellworm. Nichts anderes bestätigten die mehr als 600 Zuschauer der zwei Veranstaltungen des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Circus „ZappZarap“. Die Verantwortlichen der Hermann-Neuton-Paulsen-Schule hatten den Circusunternehmer bereits zum zweiten Mal für eine Projektwoche geordert.

Unter der Leitung von Maren Cremer und ihrem Kollegen Ivo reiste der Wanderzirkus mit seinem bunten Lastwagen an und baute sein Zelt auf, in das 300 Personen passen. In vier Tagen studierte die Truppe mit den Schülern ein Unterhaltungsprogramm ein, das bei den Zuschauern wahrhaftiges Erstaunen hervorrief und vom Publikum mit frenetischem Applaus gefeiert wurde. 100 Artisten, Jongleure, Seiltänzer, Akrobaten, BMX-Radfahrer, Zauberer, Illuminationsdarbieter sowie Feuerschlucker und Fakire, Trapezkünstler und Unterhaltungskünstler der „Rote Nasen-Abteilung“ lieferten eine Show, die es in sich hatte.

Damit dieses Schulkinderfest der Sonderklasse zu einem Höhepunkt im Schulablauf werden konnte, bedurfte es auch der Mithilfe von Eltern. Einige Mütter und Väter unterstützten ihre kleinen „Künstler“ beim Einüben der Vorführungselemente, Manuela Orth und Silke Greiersen sorgten für die Verpflegung der gesamten Truppe. Sie bereiteten zwei Mahlzeiten täglich zu. Das hieß nicht nur: Mittagessen kochen, sondern auch hunderte von Brötchen schmieren und literweise Tee und Kaffee bereitstellen. Eine wahre Meisterleistung der Küchen-Crew in der Schulküche von Hausmeister Jörg Ketelsen, der immer zur Stelle war, wenn irgendwo Hilfe von Nöten war.

Maren Cremer und ihr Kollege Ivo, die „Profis“ vom Circus, lobten nach der Veranstaltung besonders die Unterstützung der älteren Schüler, der Elternschaft für ihr engagiertes Handanlegen in der Zeit vom Aufbau bis zum Abbau des Zeltes und für ihre Mithilfe in allen Bereichen.

Schulleiter Walter Herrig dankte in der Schlussvorstellung allen Aktiven, Besuchern und Unterstützern. Solche Veranstaltungen sollten auch künftig im Schulalltag möglich sein, sagte er. Der Circus „ZappZarap“ jedenfalls werde auch in Zukunft willkommen auf der Insel sein.

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