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Husumer Nachrichten

21. August 2017 | 12:24 Uhr

Schnellzähler in Süderhöft

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Sieben Minuten nach Schließung des Wahllokals lag bereits das Ergebnis vor

Um kurz nach 18 Uhr stand das erste Ergebnis der Bundestagswahl im Kreis Nordfriesland bereits fest. Anders als bei allen vorangegangenen Wahlen war diesmal nicht die Hallig Gröde die schnellste ausgezählte Gemeinde. Bei der Abstimmung am Sonntag schaffte es Süderhöft im Amtsbereich Nordsee-Treene. Von den 17 Wahlberechtigten im Dorf beteiligten sich 16, was einer Beteiligung von 94,1 Prozent entspricht. Auf die CDU entfielen acht Stimmen (50 Prozent), auf die SPD zwei (12,5), die Grünen sackten drei Stimmen (18,8), die Piraten zwei (12,5) und die AfD eine Stimme (6,3) ein.

Der Wahlabend begann im Sitzungssaal des Amtsgebäudes lange vor 18 Uhr, denn die ungewöhnlich vielen Wahlbriefe mussten gezählt und auf ihre Gültigkeit überprüft werden. Genau 1926 Briefwähler gaben in den Gemeinden des Amtes Nordsee-Treene ihre Stimmen ab, vor vier Jahren waren es 1505. Davon entfielen auf die CDU 715 (37,4 Prozent), auf die SPD 590 (30,9 ), auf die FDP 161 (8,4), auf die Grünen 222 (11,6), auf die Linken 79 (4,1), die Piraten 32 (1,7) und auf die AfD 60 oder 3,1 Prozent.

Im Amt Nordsee-Treene, einschließlich der Stadt Friedrichstadt waren 20 015 Wahlberechtigte zur Teilnahme am Urnengang aufgerufen. 15 121 folgten dem Aufruf, was einer Beteiligung von 75,5 Prozent entspricht. Die mit Abstand stärkste Partei wurde die CDU mit 42 Prozent, was dem Votum von 6276 Wählern entspricht. An zweiter Stelle folgen die Sozialdemokraten, die 4761 Stimmen oder 31,9 Prozent auf sich vereinen konnten. Dritte Kraft sind die Grünen, für die sich 1119 Wähler oder 7,5 Prozent entschieden haben. Die Liberalen erhielten 938 Stimmen, was 6,3 Prozent entspricht. Für die Linke sprachen sich 652 Wähler (4,4) und für die AfD 561 (3,8 Prozent) aus.

Der absolute Hotspot für die CDU im Amtsbereich ist die Gemeinde Elisabeth-Sophienkoog. Von 28 Wählern stimmten dort 20 oder 74,1 Prozent für die Christdemokraten. Ihren höchsten Prozentwert erreichten die Sozialdemokraten in Friedrichstadt 1. Dort votierten von 670 Wählern 284 für die SPD, was 43,8 Prozent entspricht. Im Bundestag wären die Liberalen geblieben, wenn es nach dem Willen der Wähler in Fresendelf (61) und denen in Uelvesbüll (149) gegangen wäre. In beiden Gemeinden erhielten die Liberalen genau 11,5 Prozent. Ginge es nach den 16 Wählern in Süderhöft, dann wären die Grünen bundesweit die dritte politische Kraft, denn drei von ihnen, was 18,8 Prozent entspricht, stimmten für diese Partei. In Witzwort erreichten die Linken mit 7,9 Prozent oder 38 von 487 Stimmen ihr bestes Ergebnis im Amt Nordsee-Treene. Die AfD verbuchte ihr stärkstes Resultat in Süderhöft, dort erhielt sie eine Stimme, was aber immerhin 6,3 Prozent entspricht.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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