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Schneller als der Wind: Strandsegler suchen ihren Europameister

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Strand von St. Peter-Ording ist noch bis Freitag Schauplatz der 49. Strandsegel-Europameisterschaften (EM) der FISLY (Fédération internationale de Sand et Land Yachting). 181 Piloten aus zehn Ländern tragen in sechs Klassen mit Segelwagen unterschiedlicher Konstruktion, Größe, Gewicht und Segelfläche ihre Rennen aus. Dazu kommen die besten Strandsegler Europas aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Schweden und der Schweiz in dem Nordsee-Ort zusammen. Da es sich um einen offenen Wettkampf handelt, startet zudem ein Pilot aus den USA. Ausgerichtet wird die EM nach 2009 auch dieses Mal vom Yachtclub St. Peter-Ording.

Die Rennen beginnen jeweils von 9 Uhr an in drei verschiedenen Kursen auf der sechs Kilometer langen Regattastrecke südlich der Seebrücke. Besonders spektakulär sind die Starts, bei denen bis zu 50 Piloten ihre Segelwagen anschieben und aufspringen. Zum ersten Mal als eigene Klasse vertreten sind in diesem Jahr die Miniyachten: sehr kleine und wendige Strandsegelwagen.

Bereits die erste Strandsegel-Europameisterschaft im Jahr 1963 fand unter der Regie des Yachtclubs in St. Peter-Ording statt. Seither wurden auf der Sandbank südlich der Badestelle Bad neun Europameisterschaften und drei Weltmeisterschaften im Strandsegeln ausgetragen, darunter auch die erste Weltmeisterschaft im Jahr 1975.

Südlich des Pfahlbaus „Arche Noah“ gelten die Bedingungen für Strandsegel-Wettkämpfe als weltweit einmalig. Der Sandboden ist glatt und fest, die Windverhältnisse sind ideal, sodass die Strandsegelwagen hohe Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erreichen können. Dabei bleibt das Terrain anspruchsvoll, da sich die Bedingungen aufgrund der natürlichen Gegebenheiten immer schnell verändern können.

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