zur Navigation springen

Dauerregen und Windböen : Schirm-Wedeln statt Applaus

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Bundeswehr Big Band heizte in St. Peter-Ording den vom Dauerregen durchnässten Zuschauern kräftig ein. Das Benefizkonzert soll Geld für die Neugestaltung des Außengeländes der Utholm-Schule bringen.

„Schirmparade“ anlässlich des Benefiz-Konzertes der Bundeswehr - Big Band auf der St. Peteraner Erlebnis-Promenade. Zum neunten Mal trat das bekannte Show-Orchester jetzt im Nordsee-Bad auf – diesmal bei absolut miesestem Starkregen und sehr kräftigen Windböen. Nichts geändert hat sich am Anliegen dieser Veranstaltung: Wie gewohnt betritt die Big Band die große Bühne für einen guten Zweck: Mit dem neuerlichen Auftritt der sehr beliebten Formation wurden Spendengelder für die Neugestaltung des Außengeländes der Utholm-Schule eingeworben, dort soll auch eine Kletterpyramide aufgebaut werden.

Der Auftritt des Orchesters – das seit 2015 unter der Leitung von Timor Oliver Chadik musiziert – erfolgte gagen- und eintrittsfrei. Boy Möller – Leiter der Grundschule im Ortsteil St. Peter-Dorf mit derzeit 179 Schulkindern – berichtete über sein Anliegen. Bürgervorsteher Boy Jöns wünschte ihm anlässlich des Interviews auf der großen Bühne viel Erfolg. Die dem Regen trotzenden Zuschauer nahmen die „warmherzige“ Empfehlung von der Bühne herab gerne an: Da beide Hände für das Festhalten der Regenschirme benötigt wurden und ein Applaus dadurch nicht möglich war – bekundeten sie Beifall und Anerkennung für die Musiker immer wieder durch ein starkes Heben und Senken der vielen bunten Schirme (Schirm-Wedeln).

Dass der orchestrale Swing mit internationalen Titeln bei der Zuhörerschaft ankam, bewies das starke Durchhaltevermögen der am Ende völlig durchnässten Gäste. Die Veranstaltung mit der überdimensionalen Bühne wurde von der St. Peteraner Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Norbert Bies sowie einer Einsatzabteilung der DLRG St. Peter-Ording abgesichert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen