Simonsberg : Sanierung der Wege ist fällig

Der Umbau des Kindergartens kommt die Gemeinde nun doch teurer als erwartet.  Foto: Blume
Der Umbau des Kindergartens kommt die Gemeinde nun doch teurer als erwartet. Foto: Blume

Gemeinde schiebt die Maßnahme schon seit zwei Jahren. Erfreuliche Nachricht: Vorhaben wird wesentlich günstiger als angenommen.

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02. April 2013, 08:32 Uhr

Simonsberg | - Der neue Mehrzweckplatz bekommt zwei Fußballtore. Das beschlossen die Gemeindevertreter während der jüngsten Sitzung im Kirchspielskrug. Zur neuen Bolz-Saison stehen sie sicher schon zur Verfügung. Im Internet konnte man mit etwa 2200 Euro den günstigsten Preis ermitteln.

Auf die Frage eines Einwohners, ob die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt werde, gab es erst einmal ein "Nein". Zum jetzigen Zeitpunkt sei dies nicht angedacht, da die betreuende Elektro-Firma derzeit noch keine Notwendigkeit sehe. "Unsere Lampen sind in Ordnung", konstatierte Bürgermeister Erwin Kröger. Eine unangenehme Überraschung gibt es allerdings in zweierlei Hinsicht. So wird der Ausbau des Gemeindekindergartens teurer als erwartet. Die Hausmeisterwohnung ist nicht förderfähig. Hier muss man nun die Quadratmeter herausrechnen. Das bedeutet im Klartext, dass von etwa 430 000 Euro Gesamtkosten nicht rund 270 000 Euro gefördert werden, sondern nur 209 000 Euro. Dennoch stimmten die Gemeindevertreter geschlossen für die neue Lage, damit die Anträge weiter bearbeitet werden können.

Auch im Bereich der Zufahrten und Wege muss etwas passieren. Zwei Jahre hatte die Gemeinde schon die Sanierung geschoben, weil andere Dinge vorrangig abgearbeitet werden mussten. Jetzt duldet die Maßnahme aber keinen Aufschub mehr, weil es Handlungsbedarf in akut 16 Fällen gibt, so der Bürgermeister. Der tröstende Aspekt liegt beim Angebot. Hier kommt man mit rund 32 000 Euro brutto günstiger, als man sich das in Anbetracht der gravierenden Schäden schon ausgerechnet hatte.

Auf der Tagesordnung stand auch der Punkt: Wahlvorstand für die Kommunalwahl. Hier werden Helmut Carstensen und als Stellvertreter Hans-Jörg Simon mit Beisitzern für das richtige Auszählen der Stimmen sorgen.

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