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Bürgerentscheid in Bargum : Ruhe vor dem Sturm

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am Sonntag, 29. November, werden die Bargumer zum Thema Windkraft in der Scheinmark befragt. Außerdem wird Mitte Dezember eine Stellungnahme der Landesplanung erwartet.

Zum Thema Planung von Windkraftanlagen in der Gemarkung Scheinmark (wir berichteten) verkündete Bürgermeister Bernd Wolf in Bargums jüngster Gemeinderatssitzung, dass der Kreistag den Vorgang an den Hauptausschuss abgegeben hat. Es soll zunächst der Ausgang des Bürgerentscheids in Bargum am ersten Adventssonntag (29.) abgewartet werden. Außerdem wird Mitte Dezember eine Stellungnahme der Landesplanung erwartet. Die Mitglieder des Kreis-Hauptausschusses wollen in einer Sitzung kurz vor Weihnachten beraten.

Ferner berichtete der Gemeinde-Chef, dass der von Kirche und Kommune ausgerichtete Gemeindeabend mit 130 Gästen ein voller Erfolg war. Sorge bereite ihm die Tatsache, dass der Breitbandnetz-Gesellschaft (BNG) noch 20 Verträge für Glasfaseranschlüsse in West-Bargum fehlen. „Ich möchte nicht, dass dieser Zug an uns vorbeifährt“, betonte Wolf. Gemeinsam mit Gemeindevertretern werde er noch einmal für die Sache werben.

Außerdem warb er für das vom Kreis aufgelegte regionale Knickschutzprogramm. „Die Förderung daraus kann bis zu 100 Prozent der entstehenden Kosten betragen. Die Chance sollte sich keiner der Landeigentümer entgehen lassen“, verkündete Wolf. Gefördert werden: Das Nachpflanzen heimischer Laubgehölze bei Lücken, die Ergänzung der Bepflanzung mit Wildobst, das Aufsetzen stark erodierter oder geschädigter Knickwälle, die Anlage von Saumstreifen, die Einsaat mit regional-heimischen Saatgut, Schließung von nicht mehr benötigten Durchfahrten, Neuanlagen von Knicks mit Wall und Saumstreifen oder von ebenerdigen Knicks. Alles sei aber freiwillig, jeder müsse das sich entscheiden. Die Kommune müsste die Förderanträge stellen.

Vier Asylbewerber seien mittlerweile im Ort einquartiert worden. „Es werden auf Amtsebene aber noch dringend Wohnungen gesucht“, so Wolf. Im Gemeindehaus wird aus Krankheitsgründen dringend eine 450-Euro-Kraft benötigt. Die Stelle wird über das Amt ausgeschrieben.

Zwei einstimmige Entscheidungen fasste das Gremium. So sollen die Stühle im Gemeindehaus neu bezogen und 18 Straßenlaternen im Neubaugebiet installiert werden. Schließlich verpflichtete der Bürgermeister zwei neue Gemeindevertreter: Hilde Barber löst Susanne Magnussen ab, Günter Müller macht ab sofort für Hauke Carstensen weiter.




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