Hilfspakete für Bedürftige : Rotarier und Kreis in bester Geberlaune

Geschenk-Übergabe in Niebüll: Salem Hattab, Romy Dobbert, Hans Jürgen Jannsen, Thomas Berard, Daniel Thomsen (v. li.).
Geschenk-Übergabe in Niebüll: Salem Hattab, Romy Dobbert, Hans Jürgen Jannsen, Thomas Berard, Daniel Thomsen (v. li.).

Gemeinschaftsprojekt: Im Niebüller Haus der Lebenshilfeeinrichtungen freut man sich über erste Spenden für Bedürftige.

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23. Juni 2015, 11:30 Uhr

Wie lässt es sich leichter Gutes tun? Am besten gemeinsam. Aus diesem Grund kooperiert der Rotary-Club Niebüll seit Ende des vergangenen Jahres mit dem Kreis Nordfriesland sowie verschiedenen örtlichen Organisationen, um Bedürftige in der Region mit Hilfspaketen zielgerichteter zu unterstützen. Dabei handelt es sich nicht um einzelne Spenden-Aktionen, wie es sie in der Vergangenheit regelmäßig gegeben hat, sondern um ein Gemeinschaftsprojekt, das dafür sorgen soll, dass die Spenden auch dort hinkommen, wo sie wirklich benötigt werden.

Nun stand die erste Übergabe von Hilfsgütern an. Auf einem Gabentisch reihten sich die Geschenke: Mehr als 40 Schuhpaare der Firma Ecco sowie diverse Küchenutensilien, Taschen und Babynahrung kamen ins Haus der Lebenshilfeeinrichtungen Niebüll und wurden dort von Romy Dobbert, Fachbereichsleiterin der Elternstarthilfe, entgegengenommen. Künftig sollen derartige Spenden zentral in Südtondern katalogisiert und dann unter Einbeziehung des Datenschutzes an die Bedürftigen weitergeleitet werden. Als Verteiler fungieren dabei die kooperierenden Hilfs- und Beratungsstellen, die über die notwendigen Kenntnisse verfügen, wo Hilfe benötigt wird. Auch Flüchtlinge sollen in Zukunft Unterstützung erhalten.

„Wir machen das mit ganz, ganz großer Freude“, sagte Salem Hattab vom Rotary-Club Niebüll, der seit mehr als 30 Jahren Spenden-Aktionen organisiert und diesmal zusammen mit Clubpräsident Hans Jürgen Jannsen die ersten Gaben überreichte. Dobbert bedankte sich und wird nun gemeinsam mit ihrem Team die Spenden an Bedürftige verteilen. Thomas Berard, Leiter vom Sozialzentrum Leck, lobte das Engagement der Rotarier, ein Netzwerk aufzubauen. „Wir brauchen die Verknüpfung verschiedener Hilfeleistungszentren.“ Auch Daniel Thomsen vom Kreis Nordfriesland, der den Fachbereich „Jugend, Familie und Bildung“ leitet, ist vom neuen Konzept überzeugt: „Ein Nordfriesland ohne Menschen, die sich so engagieren und sich für Kinder einsetzen, sähe sehr viel schlechter aus.“

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