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Ein Fest für Gartenfans : Rosenfreunde bevölkern Friedrichstadt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Großer Andrang herrscht beim zweitägigen Blumen-Fest „Rosenträume“ in Friedrichstadt. Veranstalter ist rundum zufrieden mit dem Verlauf.

Dauerregen – nicht gerade das Wetter, von dem Rosen träumen. Doch pünktlich zum Auftakt der „Rosenträume“ in Friedrichstadt zeigte der Wettergott Erbarmen, konnten die Züchter ihre Schönheiten auf dem Marktplatz in voller Pracht präsentieren. „Wenn nach einem Dauerregen die Rosen ihre Köpfe hängen lassen, kann man sie nur kräftig abschütteln,“ riet Stephan Kieslich von der Baumschule Koopmann Besuchern, die sich um ihre Pflanzen sorgten: „Im Extremfall muss man Zurückschneiden, dann schlägt die Rose wieder aus.“ Es blieb bei den „Rosenträumen“ aber weitgehend trocken, und so schleppten Besucher schon am Sonnabend Pflanze um Pflanze ab, beluden Fahrradkörbe und Bollerwagen oder fuhren beim Großeinkauf sogar mit dem Auto vor, um die duftenden Kostbarkeiten zu verstauen.

„Wir kommen jedes Jahr“, erzählten Kristina und Kurt Maurer aus der Schweiz, die ihren Urlaub in St. Peter-Ording extra so legen, dass sie die „Rosenträume“ besuchen können: „Und wir nehmen immer eine Rose mit.“ Die Qualität der Rosen sei hier besser als in ihrer Heimat: „Die Pflanzen sind robuster“, stellte Kristina Maurer fest. Angelika Erhart war aus Schwabstedt in die Grachtenstadt geradelt und packte eine Pompadour-Kletterrose ein: „Die wird drei Meter hoch und duftet so schön“, schwärmte sie. Doch nicht nur Rosen zogen die Blicke der Besucher auf sich: Auch Sommerstauden und Knollen fanden ihre Liebhaber. Eine Malve für die Kinder in Berlin erwarb Heidemarie Roß aus Osterhever, schaute sich aber auch bei den Rosen um. Sie hatte tags zuvor geheiratet: „Da wurden Rosenblätter gestreut“, sagte sie. Jetzt gönnte sie sich eine prächtige Eden-Rose, um ihren Garten zu bereichern.

„Mit 48 Ausstellern, darunter sieben neue, haben wir in diesem Jahr so viele wie noch nie“, freute sich Anja Andersen vom Tourismusverein Friedrichstadt, die die „Rosenträume“ betreut: „Es bewerben sich immer sehr viele, und wir haben das Glück, auswählen zu können.“ Sie war rundum zufrieden mit dem Verlauf. Tausende Besucher kamen von nah und fern. Und genossen nicht nur die besondere Atmosphäre auf dem grünen Markt, wo die Stormtown Jazzcompany aus Husum und Saxofonist Fabio für Musik sorgten, sondern auch die kulinarischen Angebote. Die selbstgebackenen Kuchen der Landfrauen waren der Hit. Kunst und Kunsthandwerk, Handarbeiten und originelle Dekorationen für Heim und Garten gab es in Hülle und Fülle. Highlight am Sonntag war wie immer das Konzert des Dänischen Schulorchesters unter Leitung von Bente Stenger.

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