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"Ferne Ufer des Glücks" : Roman über das Schicksal von Föhrer Amerika-Auswanderern

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Geschichte einer nordfriesischen Amerika-Auswanderer-Familie wird am Freitag ab 19.30 Uhr im Weihnachtshaus vorgestellt.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 08:17 Uhr

Husum | "Ferne Ufer des Glücks" heißt der Roman, den die Deutsch-Amerikanische-Gesellschaft Husum und der Husum Verlag für außergewöhnlich halten. Vorgestellt wird die Geschichte einer nordfriesischen Amerika-Auswanderer-Familie, die ihren Höhepunkt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges findet, morgen ab 19.30 Uhr im Weihnachtshaus, Westerende 46. Die Föhrer Familie Nickelsen, deren Kinder in den Staaten geboren wurden und somit die amerikanische Staatsbürgerschaft hatten, betreibt einen Delikatessenstore in New York, bis sie durch eine Denunziation zu "Enemy aliens" (feindlichen Ausländern) erklärt und in einem Lager in Texas interniert wird. Mit der späteren Abschiebung nach Deutschland werden alle persönlichen Beziehungen gekappt. Okke Nickelsen verliert den Kontakt zu seiner Schulfreundin und es dauert über die Zeit von zwei Generationen, bis er die Fäden dieser Liebe wieder aufnehmen kann. Mittlerweile hat er eine erwachsene Enkelin: Elin. Sie folgt ihrem Großvater spontan, als dieser unter mysteriösen Umständen eine Hochzeitsfeier verlässt und einer fremden Frau, seiner großen Liebe, nach Amerika hinterherreist. Kajo Lang, Journalist und Dozent für Literatur, der selbst erst spät von der eigenen Adoption und von seinen eigenen US-amerikanischen Wurzeln erfuhr, entwirft nach jahrzehntelanger Recherche ein authentisches Bild der nordfriesischen Einwanderer in Amerika - und die in vielen Familien vorhandenen Verbindungen zu den heute in den USA lebenden Familienzweigen.

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