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Husumer Nachrichten

20. August 2017 | 02:28 Uhr

Rock an der Eider: Da geht die Post ab

vom

Bei dem Festival bieten ein gutes Dutzend Gruppen zwölf Stunden lang Live-Musik auf zwei Bühnen

Süderstapel | Morgen ist es so weit: Das siebte "Rock-an-der-Eider-Festival" startet. Auch in diesem Jahr hält das ehrenamtliche Team von Kunst und Kultur für Stapel an seinem Motto "umsonst & draußen & für alle" fest.

"Rock an der Eider ist ein gewachsenes Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, was machbar ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit Tatendrang wird das Festival von 120 Köpfen, 240 Armen und ebenso vielen starken Schultern ehrenamtlich realisiert", signalisiert Vereinssprecherin Birthe Dierks. Es gibt zwölf Stunden Live-Musik auf zwei Bühnen am Süderstapeler Eiderstrand. Gut ein Dutzend verschiedene Musik-Acts garantieren ab 14 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Bis nachts um 2Uhr präsentieren die Festivalbands eine Bühnenshow, die es in sich hat: Deutschrock, Chorgesang, Orgelfunk, Jazzrock, Indie, Folk, Pop, HipHop, Beatboxing, Singer-Songwriter, Löffel-Beats, Elektro-Punk und noch vieles mehr. Das Repertoire überrascht mit Musik für jeden Geschmack. "Auf unserem Festival gibt es weit mehr als Rockmusik. Bei der Auswahl sind wir offen für alle Musikrichtungen. Wir wollen Jung und Alt für Musik begeistern", betont Stefan Wölk, der erste Vorsitzende des Vereins. Dass das Team fündig geworden ist, zeigt das umfangreiche Bühnenprogramm, das in diesem Jahr sogar international geworden ist. Mit dabei ist die bekannte Band Langtunes aus Teheran im Iran. Die Elektro-Pop-Band tourt drei Monate quer durch Europa. Mit Rob Lynch aus London ist ein weiterer internationaler Musiker vor Ort; er wird das Publikum mit Akustik-Pop begeistern. Als regional verwurzeltes Festival sind im Line Up aber auch lokale Bands vertreten: Aus Dithmarschen kommen Die Muskelschweine mit Deutschrock im Gepäck. Auch die Husumer TSS schickt mit Platzhalter wieder eine vielversprechende Nachwuchsband an die Eider. Die traditionelle Regionalkultur ist durch den Männergesangverein Wohlde auf der Bühne vertreten. Eine ganz andere Gesangskultur präsentiert der Kieler Beatboxer Shinigami- der Sounds, Instrumente und Klänge einzig und allein mit Mund, Nase und Rachen imitiert. Ebenfalls ungewöhnlich ist das Programm von Cla:s the Spoonman, das seit vier Jahren fester Bestandteil des Festivalprogramms ist: Der Percussion-Künstler erfindet die Schlagzeug-Kunst neu, indem er Löffeln und anderen Küchengeräten Rhythmen entlockt. Cla:s ist mit seinem interaktiven Programm auch mitten auf dem Festivalgelände unterwegs. Der Profi-Schlagzeuger bietet einen Percussion-Workshop für zwölf Norderstapeler Grundschulkinder an, die das Ergebnis auf dem Festival präsentieren. Außerdem tritt der Musiker mit seiner eigens für das Festival gegründeten Band The Tikkles auf und präsentiert Orgel-Funk. Mit BeatShock erobert Jennifer Hans die große Bühne und lässt es mit Jazz-Rock krachen. Torpus & The Art Directors stammen aus Niebüll; mittlerweile hat es die Nordfriesen nach Hamburg verschlagen. Bei ihrem Folk-Pop kommen Mandoline, Banjo, Harmonium, Trompete und Kontrabass zum Einsatz. Weiter treten auf: die Band Herr Bösel, die Elektro-Punk-Band Caracho und die Gruppe "Roast Apple" aus Nordfriesland.

Für die Kinder wurde ein Rahmenprogramm zusammengestellt.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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