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Abgesperrt aus Angst vor Spionage : Riesenkran beginnt mit der Arbeit

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Bau eines Prototyps einer neuartigen Windkraftanlage in der Südermarsch ist durch Straßensperrungen abgeschirmt. Außer den Anlagenbauern und den Planern hat niemand Zutritt – spähende Augen der Konkurrenz werden befürchtet.

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erstellt am 17.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Anfang der Woche konnte der Betonturm des Windmühlenprotoyps des Rendsburger Unternehmens Sky, der in der Südermarsch steht, noch aus allernächster Nähe in Augenschein genommen werden – seit gestern ist damit Schluss. Alle Zufahrtswege zum Turm sind weiträumig gesperrt, auch der private Zuweg ist dicht. Der Grund: Da es sich um einen Prototypen handelt, wollen das Unternehmen Sky und das Projektteam Geo aus Langenhorn möglichst verhindern, dass die neue Technik von Mitbewerbern ausspioniert wird. Daher sind die Zufahrten nicht nur einfach gesperrt, sondern sie werden auch von Sicherheitsleuten bewacht.

Am 80 Meter hohe Betonturm soll das Maschinenhaus hochgezogen werden. Vorgesehen ist, es mehrfach rauf- und runterzufahren, um die Methode zu testen. Unter anderem erhielt Sky-Wind 2012 dafür den Technologiepreis der Windallianz. Um das Maschinenhaus erstmals auf den Turm zu stellen, ist jedoch ein Kran erforderlich, von dem es in Deutschland nur drei Stück gibt. Der Prototyp in der Südermarsch wird 3,4 Megawatt leisten und nur zwei Flügel haben. Wenn alles klappt, dann können künftig die Türme der Windkraftanlagen mit einem „mitwachsenden“ Windensystem ohne außen stehende Kräne errichtet werden,

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