Feier in Winnert : Richtkronen über der Diakoniestation

Elisabeth Wendt, Bürgermeisterin  Jutta Rese und  Matthias Thomsen (v. l.).
Elisabeth Wendt, Bürgermeisterin Jutta Rese und Matthias Thomsen (v. l.).

An der Diakoniestation in Winnert wurde der 420.000 Euro teure Anbau für die Tagespflege gerichtet. Der Betrieb soll im Februar nächsten Jahres aufgenommen werden.

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04. November 2013, 07:00 Uhr

Neun politische Gemeinden, zwei Kirchengemeinden und eine gemeinsame zentral gelegene Diakoniestation – das klappt. Die neun politischen Gemeinden hatten sich zum Anbau einer 420 000 Euro teuren Tagespflegestation entschlossen, die sie gemeinsam finanzieren. „Das ist für viele Gemeinden ein besonderer Kraftakt“, unterstrich Winnerts Bürgermeisterin Jutta Rese beim Richtfest. Die politischen Gemeinden tragen nicht nur die Baukosten, sie decken auch ein mögliches Defizit ab. Im Übrigen dankte die Gemeinde-Chefin der Stationsleiterin Elisabeth Wendt, die gerade Unterstützung durch Matthias Thomsen erhalten hat, für die bisher geleistete Arbeit. „Durch diesen Anbau wird der Standort gestärkt und weiterhin gut genutzt.“ Als Geschenk übergab die Bürgermeisterin ein gerahmtes Bild.

Pastorin Annkatrin Kolbe aus Ostenfeld dankte für die Unterstützung, die Kirchengemeinde mit Kooperationspartnern ist Mieter in dem Gebäude. An der Richtfestfeier nahmen Amtsvorsteher Ralf Heßmann, alle Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, der Gemeinderat Winnert sowie Kirchenvorstand Andreas Neumann von der Kirchengemeinde Schwabstedt teil. Für Ordnungsamtsleiter Wolfgang Schäfer vom Amt Nordsee-Treene war es nach 46 Dienstjahren die letzte Amtshandlung. „Diese Tagespflegestation ist auf 15 Plätze ausgelegt, wir fangen mit zwölf an“, sagte Ostenfelds Pastorin, „und wir planen mit einem Start am 1. Februar des nächsten Jahres. Im Übrigen wird dieser Anbau eine weitere Säule der Diakoniestation – obwohl es ein neues Dach gibt.“

Die Diakoniestation in Winnert, die jetzt um die Tagespflege erweitert wird, besteht seit gut 20 Jahren. Amtsvorsteher Ralf Heßmann überbrachte „Grüße und Glückwünsche den neun Gemeinden, die so etwas Tolles auf die Beine gestellt haben“ und sagte weiter: „Die Pflege wird in Zukunft immer wichtiger. Ich wünsche uns allen, dass Feuer, Wasser und Einbrecher diesem Hause fernbleiben. Neun Gemeinden, die hier beteiligt sind – das macht genau ein Drittel unserer amtsangehörigen Gemeinden aus.“ Vor dem Essen, zu dem die Bürgermeisterin einlud, dankte sie „der Firma Treenebau, die hier extra für uns saubergemacht hat“ und betonte auch: „Man darf nicht nur mir gratulieren – man muss uns allen gratulieren, dass wir das geschafft haben.“

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