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Festival der klassischen Musik : Richard Wagner steht im Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die dritten Westküsten-Kammermusiktage finden vom 6. bis 8. September in St. Peter-Ording statt. Bekannte Musiker spielen Werke von Richard Wagner und anderen Komponisten. Husumer Nachrichten verlosen Nordfrieslands beste Plätze.

Ob Berliner Staatsoper oder Bayreuther Festspiele – der Musiker Wolfgang Hinzpeter ist auf den großen Bühnen zu Hause. Der Hamburger mit Zweitwohnsitz in St. Peter-Ording ist nicht nur Mitglied in bekannten Ensembles, er schafft es auch seine Berufskollegen für Gastspiele in seinem Urlaubsort zu begeistern – zum dritten Mal organisiert der 45-Jährige die Westküsten-Kammermusiktage in St. Peter-Ording.

Das hochkarätige Programm steht diesmal unter dem Motto „Watt’n Wagner“. Die Veranstaltungsreihe vom 6. bis 8. September stellt Richard Wagner (1813-1883), seine Anhänger und auch einen seiner Gegenspieler, Friedrich Hebbel, in den Mittelpunkt. „Schöne Musik, schönes Ambiente und hochwertige Musik“ , wird Wolfgang Hinzpeter präsentieren.

Den Auftakt bildet ein außergewöhnliches Konzerterlebnis, bei dem Musik und bildende Kunst miteinander einhergehen. Das Eröffnungskonzert am Freitag, 6. September, um 20 Uhr im Dünen-Hus widmet sich einem Kontrahenten und einem Anhänger von Richard Wagner. Beim Gegner fiel die Wahl auf den aus Wesselburen stammenden Schriftsteller Friedrich Hebbel, ebenfalls vor 200 Jahren geboren und Verfasser des Dramas „Die Nibelungen“. Zu dessen Uraufführung 1861 komponierte Eduard Lassen die Musik. Seine Charakterstücke zu Hebbels Nibelungen als Streichquartett, vorgetragen von Musikern der Weimarer Hofkapelle, eröffnen die Westküsten-Kammermusiktage. Im zweiten Teil des Konzerts kommt als ausgewiesener Wagner-Verehrer Anton Bruckner zu Gehör mit seinem romantischen Streichquintett. Eine Besonderheit an diesem Abend sind Illustrationen des Künstlers Erhard Schiel, der eigens einen vom Nibelungen-Mythos inspirierten Bilderzyklus geschaffen hat. Im Rahmen des Konzerts werden die Werke über Projektionen eingebunden. Am Sonnabend, 7. September, gibt es ab 16 Uhr einen Talk zur Teezeit. Holger Noltze, langjähriger Berichterstatter des Deutschlandfunks von den Bayreuther Festspielen, lädt ins Dünen-Hus zur Lesung aus seinem Buch „Liebestod“ mit anschließendem Talk ein. Ab 20 Uhr steht das Dünen-Hus ganz im Zeichen weiterer, internationaler Anhänger Richard Wagners. Im ersten Teil des Abends spielt das Ensemble „elbFrequenzen“ mit Musikern des Philharmonischen Staatsorchesters aus Hamburg Stücke von Claude Debussy und Gabriel Fauré. Im zweiten Teil erfüllen die Kammermusiktage erneut den Anspruch, auch seltener gespielte Komponisten aufzuführen. Diesmal interpretieren die Musiker Stücke von August Klughardt und Ludwig Thuille, beide Vertreter der Neudeutschen Schule. Den Abschluss bildet am Sonntag, 8. September, ein Brunch auf der Strandhütte ab 11 Uhr. Dieser steht ebenfalls ganz im Zeichen von Wagners Musik. Das Bayreuther Bratschenquartett macht sich auf einen musikalischen Streifzug durch Wagners Opern und versucht dabei auch Spuren des Meisters an der Küste zu verfolgen.

Komfortabel und entspannt haben es die Gäste unserer sh:z-Aktion „Nordfrieslands beste Plätze“. Die Husumer Nachrichten und ihr Partner Eiderstedter Strandkörbe lassen dabei jeweils ein Gewinner-Duo an einer attraktiven Veranstaltung teilhaben. Ein Paar – ob familiär verbunden oder befreundet – darf die Musik vom Logenplatz im Strandkorb genießen – und zwar am Freitag, 6. September, beim Eröffnungskonzert. Für erfrischende Getränke wird gesorgt. Wer in den Genuss dieses Privilegs kommen möchte, sollte aber zunächst die richtige Antwort auf folgende Frage haben: Wie viele Pfahlbauten (ohne Strandkorbpodeste) gibt es am Strand von St. Peter-Ording? Die Lösung einfach per Postkarte bis Dienstag,
3. September, an die Husumer Nachrichten, Markt 23, 25813 Husum oder per E-Mail an kreisredaktion.husum@shz.de schicken. Bitte Absender und Telefonnummer nicht vergessen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Oliver Theede, Inhaber des Unternehmens Eiderstedter Strandkörbe und Partner der sh:z-Aktion „Nordfrieslands beste Plätze“, stellt den Korb gern im einen der beliebtesten Badeorte Deutschlands auf. Seit 1988 werden in seinem Betrieb im Friedrichstädter Gewerbegebiet die Draußen-Möbel geflochten.

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