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Technische Probleme : Rettungskreuzer schleppt Adler-Schiff ab

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wegen technischer Schwierigkeiten hat der Seenotrettungskreuzer „Eiswette“ das Fahrgastschiff „Adler V “ nach Nordstrand abschleppen müssen. An Bord waren rund 100Ausglugsgäste.

Der auf der nordfriesischen Halbinsel Nordstrand stationierte Seenotrettungskreuzer „Eiswette“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat das Fahrgastschiff „Adler V“ nach Nordstrand abschleppen müssen.

Ein technischer Defekt hatte eine Weiterfahrt der Adler, die zur Flotte der Sylter Adler-Schiffe gehört und sich auf dem Weg nach Pellworm befand, unmöglich gemacht. An Bord waren zum Zeitpunkt der Havarie Medienberichten zufolge 99 Ausflugsgäste – darunter zahlreiche Kinder sowie vier Besatzungsmitglieder.

Kurz nach 13 Uhr hatte sich der Kapitän über UKW-Kanal 16, den internationalen Not- und Anrufkanal, bei den Seenotrettern gemeldet und diese „wegen technischer Probleme“ um Unterstützung gebeten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das 38 Meter lange Schiff in der Norderhever – zwischen Nordstrand und der Nachbarinsel Pellworm – bei Tonne NH 16. Trotz der technischen Schwierigkeiten gelang es dem Kapitän, die Position zu halten, bis die Helfer eintrafen. Keine halbe Stunde später ging die „Eiswette“ längsseits und brachte die „Adler V“ wohlbehalten nach Nordstrand zurück.

Eine Gefahr für Passagiere und Besatzung bestand nach Informationen des Unternehmens nicht. Das Schiff solle schon heute wieder in See stechen können, hieß es.

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