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DLRG Tönning : Rettungskräfte wollen sich vernetzen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Verbesserung der Einsatzsituation war Thema der Jahresversammlung bei der DLRG in Tönning. Außerdem gab es Ehrungen und es wurde gewählt.

Die Zusammenarbeit war eines der zentralen Themen der gut besuchten Jahresversammlung der DLRG Tönning. „Wir hatten 2015 eine ganze Menge an gemeinsamen Einsätzen. Was mir Sorge macht, ist der Rettungsdienst“, sagte Wehrführer Dr. Stefan Klützke im Namen beider Tönninger Feuerwehren. „Wir werden zunehmend zur Einsatzhilfe alarmiert. Irgendwie muss die Zeitvorgabe nach Rettungsdienstgesetz gehalten werden – egal ob als First Responder oder Organisation. Wir müssen da als Blaulichtfamilie zusammenhalten.“ Die Tönninger DLRG-Vorsitzende Jenny Kondoch signalisierte daraufhin: „Wir sind bereit, uns als First Responder einzubringen.“ Und auch Monika Schmieta (DRK) rief zur Zusammenarbeit auf. Kondoch regte an, sich zu überlegen, wie die Rettungsdienstsituation verbessert werden könne.

Es war eine stark besuchte Veranstaltung im Gemeindehaus der Katholischen Kirche: Als Gäste nahmen Bürgervorsteher Jan Diekmann, Feuerwehrchef Dr. Stefan Klützke, Lothar Glöckner von der Polizeistation Tönning, Ralf Oldehus seitens des THW, Monika Schmieta sowie mehrere Einsatzkräfte vom DRK sowie die Vorsitzende der DLRG Lunden und gleichzeitige Kreisbeauftragte der DLRG Dithmarschen, Gaby Mangelsdorf, teil. „Ich freue mich über die vielen Gäste“, sagte die Vorsitzende.

Vorstandsmitglied Maurice Brenk ließ das Jahr anschließend zu den entsprechenden Wortbeiträgen mittels zahlreicher Fotos auf der Leinwand Revue passieren. Lang war die Liste der Aktivitäten des Jahres 2015: Es gab neben dem Jahresauftakt mit Essen, eine Aktivenfahrt zur Partnergemeinde auf die dänische Insel Fanø, diverse Übungen, Sanitätsdienste, Infoveranstaltungen, Ausflüge und Feste. Abgenommen wurden außerdem zahlreiche Schwimmprüfungen, insgesamt 3128 Stunden wurden durch die Aktiven abgeleistet, trug der technische Leiter Norbert Schütt vor.

Ein wichtiges Vorhaben stellte die Vorsitzende anschließend vor: Die beiden Boote sind in Drage untergebracht, für die Fahrzeuge – „die komplett draußen stehen“, wie sie sagte – wird noch eine Unterstellmöglichkeit gesucht. Einen Dank richtete sie an die Nospa und die Vereinsbank, die einen Ersatz-Motor für den DLRG-Bus spendeten.

Dann übergab sie die „Wachgänger-Pokale“ mit folgenden Platzierungen: 1. Jana Meister für 86 Stunden; 2. Phillip Gehringen, 41,5 Stunden; 3. Nico Oesterreich 27,5 Stunden; 4. Emily Gehringer 25 Stunden; 5. Lina Gericke, 23 Stunden.

Vorstandsmitglied Maurice Brenk berichtete: „Seit drei Jahren können wir Erste-Hilfe-Kurse anbieten, die sehr gut angenommen werden.“ Als neue Ausbilderin konnte Tanja Timmermann gewonnen werden.

Bürgervorsteher Jan Diekmann überbrachte Grüße der Stadtvertretung, der Nospa, des „Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft“ – „und im Namen aller Tönninger“, „weiterhin gute Zusammenarbeit“, wünschte Lothar Glöckner von der Polizei. 2015 hatte die DLRG 213 Mitglieder, 2016 sind es 190 – davon 97 Jugendliche und 93 Erwachsene.

Wahlen und Ehrungen: Wiederwahl für die Vorsitzende Jenny Kondoch, das Amt des Stellvertreters bleibt weiterhin unbesetzt. Neue Technische Leiterin ist Helen Klos, Vorgängerin Heike Fröhlich hatte das Amt 2015 niedergelegt. Stellvertretender Technischer Leiter ist Norbert Schütt und Schatzmeister Maurice Brenk. Zu Landesdelegierten wurden Jenny Kondoch und Norbert Schütt gewählt; Vertreter sind Niklas Maas und Jana Meister. Geehrt wurden außerdem Phillip Gehringer und Nico Wegener, sie erhielten das „Rettungsabzeichen in Silber“, Emily Gehringer und Ludwig Steinburg das „Rettungsabzeichen in Bronze“, Lars Fröhlich wurde als Juniorretter ausgezeichnet. Für eine 10-jährige Mitgliedschaft wurden Ingeburg Maas, Anja Gehringer, Olaf Peters, Phillip Gehringer und Julian Peters sowie in Abwesenheit Robert Beck aus Neumünster und Oliver, Birgit und Rolf Schwarzbach aus Braak geehrt.

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