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Krabbenkutter in Not : Rettungsaktion auf hoher See

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein Krabbenkutter treibt manovrierunfähig in der Nordsee zehn Seemeilen westlich des Eidersperrwerks. Ein Tampen hatte sich im Schiffspropeller verfangen. Das Seenotrettungsboot „Paul Neisse“ und ein zweiter Kutter eilen ihm zu Hilfe.

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erstellt am 05.Apr.2014 | 08:00 Uhr

Für zwei Fischer ist ihre Fangreise westlich des Eidersperrwerks im Schlepp des Seenotrettungsbootes „Paul Neisse“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Ende gegangen: Den manövrierunfähigen Kutter brachten die freiwilligen Seenotretter sicher in den Hafen des Eidersperrwerkes. Fast zeitgleich verhinderte der Seenotkreuzer „Alfried Krupp “ südlich der Nordseeinsel Borkum das Auflaufen eines Fischkutters – ebenfalls mit zwei Fischern an Bord.

Die Seenotleitung der DGzRS in Bremen alarmierte die Station Eiderdamm gegen 16.30 Uhr am Donnerstag: Der Krabbenkutter „Atlantik“ (Heimathafen Tönning) trieb etwa zehn Seemeilen (rund 18,5 Kilometer) westlich des Eidersperrwerkes – ein Tampen hatte sich im Propeller verfangen. Das Schiff drohte mit zwei Fischern an Bord bei nordöstlichen Winden der Stärke fünf und einem Seegang von bis zu einem Meter auf eine Untiefe aufzulaufen.

Bereits kurze Zeit später traf die „Paul Neisse“ vor Ort ein. Dort hielt ein anderer Kutter die „Atlantik“ provisorisch auf Position, aber aufgrund seiner zu geringen Maschinenleistung konnte er das 16 Meter lange Wasserfahrzeug nicht in Schlepp nehmen. Für die nur zehn Meter lange „Paul Neisse“ war dies dank ihrer leistungsstarken 320-PS-Maschine kein Problem: Nachdem die Seenotretter schnell und routiniert eine Leinenverbindung hergestellt hatten, brachten sie den Krabbenkutter sicher zum Eidersperrwerk.

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