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Strassendorf-Fest in Schwabstedt : Rekordergebnis: 13 Spiele mit 13 Mannschaften

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das war vielleicht ein Spaß: Rund 500 Schwabstedter traten gegeneinander an – unter anderem auf dem Treenevorland. In zwei Jahren gibt’s die nächsten Spiele.

Zum elften Mal lud die Treenegemeinde Schwabstedt zu ihren Straßendorf-Festspielen – mit einem Rekordergebnis. 13 Straßenmannschaften nahmen teil, 13 Spiele wurden bis zum Abend bewältigt und 500 Einwohner fanden sich am Abend auf dem Treenevorland ein. Bei 1330 Einwohnern ist es eine bemerkenswerte Zahl.

Das Organisationstrio Norbert Engelke, Anette Herrig und Lydia Carstensen begrüßte Bürgermeister Jürgen Meyer und die Teilnehmer auf dem Sportplatz: „Seit 22 Jahren gibt es diese Straßendorf-Festspiele. Sie finden im Abstand von zwei Jahren statt und sind eine Traditionsveranstaltung.“ Auf dem neuen Sportplatz absolvierten die Teilnehmerteams dann die ersten vier Spiele: Die Schule hatte ein Spinnennetzspiel organisiert, bei dem die hohe Kletterpyramide umrundet und nach oben erklommen werden musste. Der Schulförderverein lud zum Glücksraddrehen und der Männerturnverein zum Doppellauf, bei den die Teilnehmer mit aneinander gekettetem Bein eine laufen mussten, und zum Schätzspiel. Am nächsten Spielort im Wohngebiet Koppel traten die Mannschaften in zwei Geschicklichkeitsspielen gegeneinander an. Als Piraten, Gespenster oder mit Nachthemden verkleidet zogen die Mitwirkenden zum Norderende. Auf dem alten Sportplatz musste in ein Auto eingestiegen werden. Die Sicht war ihm durch eine zugeklebte Frontscheibe genommen. Insgesamt fünf Team-Mitgleider schoben das Fahrzeug über einen Parcours. Bei jedem Fehler musste die gesamte Mannschaft einmal um das Auto herumlaufen. Zudem hatte der Schützenverein ein Spiel aufgebaut, bei dem ebenfalls Hindernisse zu überwinden gab und am Ende auch noch mit der Armbrust treffsicher gezielt werden musste. Weiter ging es ins Zentrum. Beim Markttreff wartete bereits Vorsitzender Heinz Muhl von der Singgemeinschaft : Die Protagonisten mussten zunächst ein Glücksspiel bewältigen und dann singen. Während der Festspiele wurde eine überdimensionale Tafel auf einem Lastwagen bewegt, auf dem die aktuellen Spielstände eingetragen wurden. Auch die Theatergruppe forderte in ihrem Spiel Geschick. Im Ballwerfen auf der Erfolgsleiter: Je höher der Ball landete, desto mehr Punkte gab es. Um 19 Uhr fanden sich die teilnehmenden Mannschaften, die ihre fantasievollen Bollerwagen und überdimensionale Joker mitführten, bei der fünften Spielstation auf dem Treenevorland ein. Dort wartete ein Murmelspiel und das Schwammwerfen der Feuerwehr, bei dem es abschließend nass zur Sache ging.

Unter großem Beifall wurden die Preisträger bekanntgegeben: 1. Westerende, 2. Westerstraße I; 3. Westerstraße II; 4. Norderende/Böwerkamp; 5. Kirchenstraße; 6. Mühlenberg/Schloßstraße; 7. Camp; 8. Rosenkoppel; 9. Trassenheider Weg; 10. Hollbusch; 12. Trassenheider Weg II; 13. Hof Hemme.

Groß war die Qual der Wahl beim Pokal für die beste Kostümierung. Es gewann der Straßenzug Hollbusch. Die Teilnehmer hatten sich als Hollbüscher mit reichlich Grün verziert. Im Namen aller Straßenmannschaften dankte Helge Marxen dem Organisationstrio: „Ihr wart klasse.“ Abschiednehmen hieß es dann für Norbert Engelke. Seit 22 Jahren war er Spielleiter, Moderator und Zugpferd dieser beliebten Veranstaltung. Fortan werden Anette Herrig und Lydia Carstensen allein die Leitung des großen Events übernehmen.

Bis Mitternacht dauerte dann das Abschlussfest an. Für den richtigen Klang sorgte die Rockband „Die fiesen Friesen“ ebenso wie DJ Marvin aus Oldersbek. In zwei Jahren geht es mit den nächsten Straßendorf-Festspielen weiter.

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