Nordfriesland : Rehe leiden keine Not

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Etwa 8000 Rehe leben in Nordfriesland. Der milde Winter bietet ihnen gute Überlebenschancen.

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01. Februar 2018, 11:00 Uhr

Sie haben auch in diesem Winter gute Überlebenschancen: die geschätzt 8000 Rehe, die in Nordfriesland leben.

Der Jägermeister des Kreises, Thomas Carstensen aus Olderup, erklärt, dass den „meist anpassungsfähigen Tieren“ die Wiesen in der Region gute Futtergrundlagen bieten würden.

Ergänzt wird diese Fressmöglichkeit durch abgeerntete oder – wie in einigen nassen Bereichen – noch nicht abgeerntete Maisfelder. „Nur selten wagen sich die Tiere in private Gärten, um Blätter – gern von Rosen – oder Knospen zu sich zu nehmen“, weiß Carstensen. Nur eine hohe Schneelage und starker Frost erschwerten die Nahrungsaufnahme und könnten – wie vor einigen Jahren geschehen – bei Harschschnee die Hufe verletzen. Mit der Nässe, die zu mehr Parasiten führen kann, kommt nach den Worten des Kreis-Jägermeisters das Wild „relativ gut“ klar.

Jährlich fallen etwa 1000 Tiere dem Straßenverkehr zum Opfer, berichtet Thomas Carstensen. 3870 Exemplare seien im vergangenen Jahr geschossen worden, „um den Bestand der Rehe in Nordfriesland auch weiterhin gesund und stabil zu erhalten“.

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