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Besucher-Informations-System Pellworm : Region der Uthlande hat ein neues Gesicht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Seit 2011 wurden auf Pellworm nach und nach die Inhalte aller Infotafeln, -karten und Pavillons – an insgesamt 17 Standorten – aktualisiert und ersetzt.

Ein neues Gesicht für das Besucher-Informations-System (Bis) auf Pellworm: Die Info-Elemente des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer auf der Nordseeinsel sind komplett überarbeitet und im Beisein vieler Gäste eingeweiht worden. Das touristische Angebot Pellworms sei damit rund um die Insel noch attraktiver geworden, freuen sich der Bürgermeister der Insel, Jürgen Feddersen, und Dr. Detlef Hansen von der Nationalparkverwaltung in Tönning. „Nach Föhr und Amrum sowie den Halligen Langeneß, Oland und Hooge verfügt damit nun eine weitere Region der Uthlande über ein umfangreiches Info-System“, berichtet Dr. Hansen.

Seit 2011 wurden auf Pellworm nach und nach die Inhalte aller Infotafeln, -karten und Pavillons – an insgesamt 17 Standorten – aktualisiert und ersetzt. Neu dazugekommen sind ein Pavillon auf der Veranstaltungsfläche beim Leuchtturm, der eine Infotafel am Deichübergang ersetzt, sowie eine Karte mit Panorama-Beschreibung auf der Deichkrone an der Hooger Fähre. Zu den präsentierten Themen gehört neben allgemeinen Informationen zum Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer auch Heimatkundliches – unter anderem über die Kirche, den Leuchtturm und die Hallig Süderoog sowie Wissenswertes über den Küstenschutz und über Erlebnismöglichkeiten, wie Wattwanderungen.

Das Bis im Nationalpark besteht aus den genannten Elementen, die je nach örtlichen Gegebenheiten bedarfsgerecht in Abstimmung mit den Beteiligten vor Ort entwickelt werden. Auf Pellworm waren das neben der Gemeinde der Kur- und Tourismus-Service, der LKN, die Schutzstation Wattenmeer, der Naturschutzverein Mittleres Nordfriesland sowie der Nationalpark-Ranger der Insel. Für die Gemeinde Pellworm habe sich besonders Doris Ehlers stark eingebracht – „und das sogar noch, als sie nicht mehr im Gemeinderat aktiv war“, betont Jürgen Feddersen dankend.

Ziel des Bis ist es, Gäste an sensiblen oder stark frequentierten Standorten auf den Naturschutz aufmerksam zu machen. „Informieren statt verbieten“ lautet dabei das Motto. Die Aufwertung des touristischen Angebots durch Informationen über die jeweilige Region ist eine positive Begleiterscheinung. Insgesamt umfasst das Informationsnetz entlang der schleswig-holsteinischen Festlandsküste sowie auf den Inseln und allen Halligen mit Besucherverkehr fast 750 Elemente an rund 240 Standorten.

Die grüne Insel im friesischen Wattenmeer wurde mit viel Engagement durch die Nationalparkverwaltung und die Gemeinde sowie den angeschlossenen Institutionen an 17 Standorten verbessert. Rund 18.000 Euro mussten investiert werden – ohne die abgeleisteten Stunden zu berücksichtigen, verdeutlichten Jürgen Feddersen, Dr. Hansen, Harald Förster (Schutzstation Wattenmeer in Husum) und Pellworms Kurdirektor Björn Hoppe sowie Elisabeth Koop von der Nationalparkverwaltung, die das Projekt vorstellten. „Die neuen Errungenschaften sind nicht nur bei schönstem Sommerwetter ein Gewinn“, sagte Feddersen abschließend.

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