"Wind-Art 2008" : Rathaus Husum - von Frischluft durchweht

Lothar Pletowski war einer von drei Festrednern der gestern eröffneten 'Husum-Wind-Art II' im Rathaus. Foto: Volkert Bandixen
Lothar Pletowski war einer von drei Festrednern der gestern eröffneten "Husum-Wind-Art II" im Rathaus. Foto: Volkert Bandixen

Avatar_shz von
31. August 2008, 07:18 Uhr

Husum | Lothar Pletowski, sagte es mit den Worten eines früheren Bundespräsidenten: "Unsere Kultur ist ein kräftiger und vielgestaltiger Mischwald. Er leistet seinen Beitrag zur lebensnotwendigen Frischluft", zitierte Husums stellvertretender Bürgermeister den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Solche "Frischluft" wünschte er auch den Besuchern der "Husum-Wind-Art II" im Rathaus und - die bevorstehende Windenergy-Messe im Blick - den Windkrafträdern dieser Welt.

Im Rahmen der "Wind-Art 2008" haben Bettina Bürkle und Klaus Illi aus Ostfildern bei Stuttgart das Innenleben des städtischen Verwaltungsgebäudes mit einer kinetischen Installation tatsächlich enorm und zudem noch farbenfroh aufgefrischt.
Verbindung Kunstwerk - Raum
Kurator Dr. Uwe Haupenthal vom Museumsverbund Nordfriesland ging dann auch auf die besondere Verbindung des Kunstwerks mit dem Raum ein, der es für die nächsten vier Wochen beherbergen wird. "Die Architektur steigert die Wirkung der Installation in einem erheblichen Maße", so der Eröffnungsredner, "und diese öffnet den Blick für das Gebäude".

"Pflanzenatem" haben Bürkle und Illi ihre Arbeit für die Husum-Wind-Art II genannt. Und weil Bewegung nun einmal ein bestimmender Faktor allen Lebens ist, ist eine kinetische Installation dabei herausgekommen.
Windspiel
Die farbintensiven luftigen Skulpturen aus dünner Ballonseide werden mittels Ventilatoren programmgesteuert aufgeblasen und wieder zum Erschlaffen gebracht. Dieses Wechselspiel erinnert nicht nur an Vorgänge in der Pflanzenwelt, es darf bewusst als Synonym für die zyklischen Vorgänge des Lebens - ja letztlich für den Zusammenhang von Werden und Vergehen verstanden werden. Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung der Firma Vestas Deutschland, der Lothar Pletowski dafür ausdrücklich dankte.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen