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Husumer Nachrichten

21. August 2017 | 12:50 Uhr

Husum : Profis am Herd der Winterküche

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Vorbereitungen für die dritte Husumer Winterküche sind angelaufen. Für das besondere Essen in Gemeinschaft werden noch Helfer gesucht.

Elke und Walter Beck machen weiter. Das Ehepaar aus Bredstedt hat eine Tradition aus ihrer ersten Heimat Baden-Württemberg mit nach Nordfriesland gebracht: die Idee einer Vesperkirche, die in Husum Winterküche genannt wird. Die dritte Auflage findet vom 21. bis zum 29. Januar 2017, jeweils von 12 bis 14 Uhr statt. „Da wir diesmal an einem Sonnabend beginnen, wird etwas Besonderes serviert – was, wird aber noch nicht verraten“, erzählt Elke Beck im Gespräch mit unserer Zeitung. Warum gibt es eine Winterküche? „Gerade im Januar ist das Geld oft knapp, weil viele Rechnungen ins Haus kommen. Und nicht wenige Menschen sparen dann beim Essen.“

Es soll wieder eine bunte Tischgemeinschaft – quer durch alle Generationen – sein, die sich in der Altenbegegnungsstätte (Norderstraße 2) zum gemeinsamen Mittagessen trifft. Alle, die möchten, sind willkommen: ob Familien und Senioren mit wenig Geld oder Alleinstehende, die in Gesellschaft speisen möchten.

Eine Essensausgabe in der Marienkirche wird es diesmal nicht geben, da sich dies als zu aufwendig erwiesen hatte. Deshalb bleibt es im nächsten Jahr bei einer Adresse. Im Schnitt waren zu den beiden vorangegangenen Winterküchen täglich bis zu 50 Menschen zu Gast. Ein Euro kostet jeder Mittagstisch, zu dem ein Kuchen-Nachtisch sowie Kaffee und Tee gehören.

Wer es sich nicht leisten kann, braucht keinen Obolus zu entrichten –, und wer mehr in das „Schweinchen“ werfen möchte, darf dies natürlich tun. So ist es möglich, etwas für die nächste Winterküche zurückzulegen. „Kinder und Jugendliche zahlen aber nichts“, betont die 70-Jährige. Eine Neuerung gibt es 2017: Die Gerichte gibt es auch für außer Haus.

Elke Beck, die selbst eine begeisterte Köchin ist, legt Wert auf eine vitaminreiche und ausgewogene Kost: Salat und Gemüse gehören zu jeder Mahlzeit. Und: Auch Vegetarier können in der Winterküche genießen.

Dass die Gerichte kulinarisch hohen Ansprüchen genügen, dafür steht der Verein „Köche der Westküste“. Die Profis am Herd – unter anderem Klaus Carstensen und der Vereinsvorsitzende Thomas Friess – werden teilweise im Handwerkerhaus – dort ist Friess der Chefkoch – die Speisen zubereiten. Köche und Auszubildende teilen anschließend in der Altenbegegnungsstätte das Essen aus. Das Ehepaar Beck weiß diese Unterstützung sehr zu schätzen, ebenso die der Verantwortlichen der Kirchengemeinde St. Marien, die die Räume in der Altenbegegnungsstätte zur Verfügung stellen und ein Spendenkonto eingerichtet haben.

Da sich alle Gäste wie in einem Restaurant fühlen sollen, servieren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die Mahlzeiten an den Tischen. Elke und Walter Beck würden sich über Freiwillige freuen, die ihr Team bei dieser Aufgabe und dem Küchendienst noch verstärken. Wer Interesse hat, sollte sich unter Telefon 04671/9424373 bei ihnen melden. Und: Gern genommen werden selbst gebackene Kuchen – diese sollten für eine bessere Planung unter der genannten Telefonnummer angekündigt werden.

 

 

Das Projekt wird aus Spenden finanziert. Unter dem Stichwort „St. Marien Winterküche“ ist es möglich, bei der Nord-Ostsee-Sparkasse die gute Sache finanziell mit abzusichern: Die IBAN-Nummer lautet: DE  38  2175000000  80007271 – und die Haushaltsstelle: 26.0123.

 

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erstellt am 14.Dez.2016 | 12:00 Uhr

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