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Vor vollem Saal : Premiere lief wie am Schnürchen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Spieler der Halligtorbühne in Bredstedt präsentieren ihr Weihnachtsmärchen an allen Sonnabenden im Advent. Für die Aufführungen sind noch Restkarten vor Beginn der Aufführungen im Bürgerhaus erhältlich.

Eine gelungene Premiere legten die Hobbyschauspieler der Halligtorbühne Bredstedt im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses hin. In Höchstform spielten sie das Weihnachtsstück „Konrad und die Kobolde“. Es war eine Uraufführung. Das lustige Spektakel hat Regisseurin Susanne Schmidt geschrieben. „Ich habe das Stück so konzipiert, dass es besetzbar war, ein schönes Bühnenbild ermöglichte und für Kinder und Erwachsene geeignet ist“, verriet sie.

Dass das Stück gut beim Premieren-Publikum ankam, bewiesen Zwischenapplaus für besonders witzige Szenen. Das wiederum motivierte die Akteure. Dazu trugen nicht minder die spontanen Kommentare aus den Sitzreihen bei. Die anfängliche Nervosität der Autorin war rasch verflogen. Es lief, Souffleuse Mira Reuter-Christiansen hatte nichts zu flüstern und das Kreativ-Team hinter den Kulissen seinen Spaß.

Irgendwie kamen fast jedem Zuschauer die Situationen bekannt vor, wie der verschwundene Haustürschlüssel, das gerade eben noch benutzte und nun nicht mehr auffindbare Taschentuch oder die Brille, die Sekunden vorher in Reichweite gelegen hatte. Konrad Knottel, seines Zeichens Koboldfänger mit dem Motto „Kommt Zeit, kommt Kobold“ (Torsten Nissen), schlug sich ständig mit diesen und ähnlichen Problemen herum. Klar wie Kloßbrühe war für ihn, dass Kobolde dahinter stecken mussten. Er hielt sie schlichtweg für frech, klein und unnütz. Mit seinem Gehilfen Felix (Christian Andresen) wollte er diesen Wesen an den Kragen. Doch als Felix einigen dieser vermeintlichen Nichtsnutze kennenlernte, fing er an zu zweifeln. Er fragte sich, ob sie wirklich Schuld an den rätselhaften Vorgängen waren. Vielleicht war Konrad nur ein bisschen schusselig. Gemeinsam mit Paula (Bärbel Becker) und den anderen lustig anzusehenden Kobolden schmiedete Felix einen Plan, um seinen Freund eines Besseren zu belehren.

Wie die Geschichte um Missverständnisse, Freundschaft und Verständnis für jedermann ausging, soll noch im Dunkeln bleiben, denn weitere Aufführungen folgen. Mit frenetischem Beifall belohnten die Zuschauer das Possenspiel. Die weiteren Rollen spielten Constanze Rusack (Knixel), Frieda Hansen (Knaxel), Wiebke Momsen, Alexandra Lorenzen, Maja Schindler, Jaqueline Lorenzen und Clara Christiansen (Kobolde).

„Hat Spaß gemacht“, so der Bredstedter Franz Franzen am Ende. Der Senior ist ein treuer Besucher der alljährlichen Weihnachtsmärchen. Unters Volk mischte sich auch Bürgermeister Knut Jessen. Er habe es genossen, so sein Statement „Die Aufführungen der Halligtorbühne sind Kult“, so Werner Nicolaisen, ebenfalls bekennender Fan. Glücklich war auch die Regisseurin. Sie musste mit ihrer Mannschaft am Ende viele Hände schütteln und erntete manches anerkennende Dankeschön.

Hinter den Kulissen agierten: Matthias Johannsen (Inspizient), Christel Volquardsen, Susanne Schmidt (Kostüme), Tanja Lorenzen (Maske), Friedrich Friedrichsen, Matthias Johannsen, Susanne Schmidt (Bühnenbau und –ausstattung), Michael Lorenzen (Technik) sowie Christel Volquardsen (Regie-Assistenz).

Weitere Aufführungen finden statt: am 7. Dezember um 14 und 16.30 Uhr sowie am 14. und 21. Dezember um 14.30, 16.30 und 19 Uhr. Restkarten sind vor Ort erhältlich.
















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