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Preise für drei ausgezeichnete Schulprojekte

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Friesische Lieder, ein Musical zum Thema Auswanderung und eine plattdeutsche Darbietung standen im Mittelpunkt der Verleihung des Christian-Feddersen-Preises für das Schuljahr 2012/13. Der Preis wird seit 2001 jährlich vom Bredstedter Nordfriisk Instituut in Zusammenarbeit mit der Ute-Karl-Friedrich-und-Carsten-Hagemann-Stiftung für besondere Leistungen von Schülern im Bereich der friesischen Sprache, Kultur oder Geschichte vergeben.

Bei einer Feierstunde im Bürgerhaus begrüßte Inken Völpel-Krohn, Vorsitzende des Vereins Nordfriesisches Institut, zahlreiche Gäste, darunter Volker Struve vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes, Siegfried Puschmann, stellvertretender Kreispräsident, sowie die Bürgervorsteher der Schulorte Husum und Niebüll, Peter Empen und Uwe Christiansen.

Professor Dr. Thomas Steensen vom Nordfriisk Instituut erinnerte an Pastor Christian Feddersen (1786–1874), der seine Landsleute nicht nur ermahnte: „Höret nicht auf, Friesen zu sein!“, sondern sich in den kriegerischen Zeiten 1848–50 als „Friese für den Frieden“ erwiesen habe. Die Jury, bestehend aus Marie Tångeberg, Greta Johannsen und Hark Martinen, vergab die Preise an die Spraakenklass der Regionalschool Niebüll, die Plattdüütschschool mit Modellcharakter, an die „Botschafter der friesischen Sprache“ Oke Ertzinger und Tade Friedrichsen von der Beruflichen Schule des Kreises NF in Niebüll, sowie an die Musikprofilklasse der Theodor-Storm-Schule Husum mit ihrer szenisch-musikalischen Collage „Hin und weg!“ über Auswandererschicksale. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit je einer Urkunde, dem Buch „Erinnerungsorte in Nordfriesland“ und einer Geldsumme belohnt.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 00:31 Uhr

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