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Deichsanierung : Politik will schneller Ergebnisse am Dockkoog sehen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Geht’s nach Husums Politik, ist der Dockkoog im Frühjahr 2023 neu gestaltet.

von
erstellt am 17.Okt.2017 | 13:58 Uhr

Nachdem die Verwaltung einen Zeitplan für die Neugestaltung des Dockkoogs vorgelegt hatte, zog die Politik in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses nach. Während nach Vorstellung der Verwaltung sämtliche Arbeiten inklusive Deichverstärkung und Hotelneubau im Sommer 2023 abgeschlossen seien sollten, drängt die Politik auf mehr Tempo: Demnach soll das Hotel zum Jahresende 2022 stehen und im Frühjahr 2023 sollen sämtliche Arbeiten – auch die Deichverstärkung – abgeschlossen sein.

So stringent diese Pläne auf dem Papier auch sind: Ob sie aufgehen, ist maßgeblich vom Land, beziehungsweise vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) abhängig – denn der ist für die Deichsanierung zuständig. Auf Anfrage unserer Zeitung wollte sich LKN-Chef Johannes Oelerich zum jetzigen Zeitpunkt nicht konkret zum Zeitplan der Politik äußern. Derzeit plane der Landesbetrieb, den Deich in den Jahren 2024/25 zu sanieren, sagt er. „Die Pläne der Stadt passen noch nicht zu unseren – deshalb wird es zu dem Thema noch neue Gespräche geben.“ Heißt: Wann der Deich wirklich saniert wird und wann ein neues Hotel steht, ist – wenigstens offiziell – immer noch vollkommen offen.

Die Husumer Politik zumindest war sich im Umwelt- und Planungsausschuss einig, dass es nun zügig voran gehen soll. „Der Tourismus boomt in Deutschland – wir müssen aus unserer Perle, die der Dockkoog ist, endlich etwas machen“, forderte beispielsweise Martin Kindl (CDU). Bauamts-Leiter Jörg Schlindwein wollte auf die Frage, ob er den Zeitplan der Politik für realisitsch halte, nur indirekt antworten: „Es ist ein Ansporn. Wenn kein Sandkorn ins Getriebe kommt, könnte es klappen – wir werden auf jeden Fall daran arbeiten, dass es das tut.“

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