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Teddys im Rettungsdienst : Plüschtiere mit beruhigender Wirkung

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

125 neue Teddys sind in allen 25 Rettungswagen im Kreisgebiet im Einsatz. Die Plüschtiere gehören zur Besatzung des Rettungsdienstes und helfen helfen, wenn Kinder in ein Unglück verwickelt sind.

Kinder erleben Notfall- und Unfallsituationen häufig noch extremer als Erwachsene. Insbesondere für kleine Kinder bringen sie hohe psychische Belastungen mit sich. Mit kleinen Tricks kann es jedoch gelingen, ihre Ängste am Unfallort zu lindern.

Bereits das Geschenk eines „Rettungs-Teddys“ hat oft schon beruhigende Wirkung und erleichtert es den Mitarbeitern des Rettungsdienstes, ein Gespräch mit dem betroffenen Kind zu beginnen, um eine Diagnose zu erstellen. Selbst wenn die Ängste weiter bestehen, erzählen die Kinder oft lieber dem Teddy als dem Arzt, wo es ihnen weh tut. Mit Teddy laufen viele Einsätze zielgerichteter und entspannter ab. „Das alles ist wissenschaftlich erwiesen und läuft in der Praxis auch tatsächlich immer wieder so ab. Deshalb gehört ein ‚Rettungs-Teddy‘ zur festen Besatzung unserer Rettungswagen“, berichtet Christian Wehr, der Leiter des Rettungswesens im Kreis Nordfriesland.

Da der Teddy jedoch nicht zu der von den Krankenkassen finanzierten Standardausrüstung der Einsatzfahrzeuge zählt, braucht der Rettungsdienst des Kreises Sponsoren. Zu denen gehört bereits zum wiederholten Male der Lions-Club Husum, der diesmal die Anschaffung von 125 neuen „Rettungs-Teddys“ ermöglicht hat. „Wir sind der Bitte des Rettungsdienstes gern nachgekommen. Mit geringem Aufwand lässt sich ein großer Effekt erzielen“, erklärt Club-Präsident Udo Kempter.

Die neuen plüschigen Helfer versehen jetzt ihren Dienst in allen 25 Rettungswagen im Kreisgebiet – auf dem Festland ebenso wie auf den Inseln. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre geht Christian Wehr davon aus, dass der Plüschtier-Vorrat für etwa zwölf Monate ausreichen wird.

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erstellt am 21.Apr.2015 | 10:00 Uhr

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