St. Peter-Ording : Pkw in Gleisnähe überschlagen – Fahrer verletzt

Auf der Landesstraße 33 kam es am Morgen zu einem Autounfall. Die angrenzende Zugstrecke wurde kurzzeitig gesperrt.

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12. Januar 2019, 10:50 Uhr

Sankt Peter-Ording | Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall in Sankt Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) wurde am frühen Samstagmorgen ein 28-jähriger Autofahrer verletzt. Dies teilte die Polizei am Samstag mit.

Verkehrsteilnehmer meldeten um 6.54 Uhr per Notruf, dass sich ein Pkw auf der Landesstraße 33 (Eiderstedter Straße) überschlagen habe. Der Wagen würde auf den Bahngleisen liegen, eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt.

Die kooperative Einsatzleitstelle entsandte daraufhin sofort Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie die Polizei. Zeitgleich alarmierte sie die Bundespolizei, die zunächst eine Sperrung der Bahnstrecke veranlasste.

Kurze Zeit später konnte der Verletze sich selbständig aus seinem Fahrzeug, welches zuvor auf nahezu gerader Strecke von der Fahrbahn abgekommen war, befreien.

Züge mussten langsam fahren

Eintreffende Hilfskräfte stellten fest, dass die angrenzende Bahnstrecke nicht betroffen war: der Unfallwagen lag in Höhe Preestergang in einem Graben nahe der Bahnlinie und konnte später mithilfe eines Krans geborgen werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde für vorbeifahrende Züge vorsorglich Langsamfahrt angeordnet.

Erste Ermittlungen der Polizeistation Sankt Peter-Ording ergaben, dass der Fahrzeugführer, der in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert wurde, zum Unfallzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen sein dürfte.

Die Polizei veranlasste daraufhin eine Blutprobenentnahme und stellte den Führerschein des allein beteiligten Beschuldigten sicher.

Nach Angaben der Bundespolizei konnten Züge ab 8.20 Uhr wieder planmäßig verkehren.

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