Junghengst wieder gesund : Pferdeherpes: Entwarnung in Tönning

Nicht nur in Mildstedt können Pferde und Reiter aufatmen, auch in Tönning gab es keinen neuen Virusfall.
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Nicht nur in Mildstedt können Pferde und Reiter aufatmen, auch in Tönning gab es keinen neuen Virusfall.

Auf dem Lerchenhof in Tönning kann am Montag (18. April) der Reitbetrieb wieder beginnen. Der an dem Pferdeherpes-Virus erkrankte Hengst ist genesen.

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13. April 2016, 11:00 Uhr

Ingrid Ammon vom Lerchenhof in Tönning ist erleichtert: „Dem einjährigen Hengst, der im März an Pferdeherpes erkrankt war, geht es wieder gut, er ist wieder auf dem Damm“, sagt die Ferienhof-Besitzerin. Es sei auch kein weiteres der 24 Pferde von der Krankheit befallen worden. Daher sei der Betrieb von Montag (18. April) an für den Publikumsverkehr wieder freigegeben. „Die Leute können dann wieder zum Reiten kommen.“

Wegen der Gefährlichkeit der Krankheit und der Ansteckungsgefahr musste der Hof nämlich für Besucher und Reiter gesperrt werden. Der Pferdeherpes-Virus kann zu Atemwegserkrankungen, Fehlgeburten und schweren neurologischen Störungen führen, die tödlich enden können. Menschen können ihn von Pferd zu Pferd übertragen, beispielsweise durch Streicheln. Im Mildstedter Reit- und Fahrverein, in dem die Krankheit im Februar ausgebrochen war, mussten sogar sechs Pferde eingeschläfert werden. Doch dort gab es mittlerweile auch Entwarnung, seit Montag ist der Betrieb wieder freigegeben (wir berichteten). Das Tückische an der Krankheit ist, dass 70 Prozent der Pferde den Virus in sich tragen, ohne Symptome zu zeigen. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, beispielsweise bei Stress, kann sie ausbrechen.

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