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Husumer Nachrichten

21. November 2017 | 20:21 Uhr

Interreg-Projekt : Per App zueinander finden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Gemeinsam mit dänischen Schülern erarbeiteten Zehntklässler der Theodor-Storm-Schule Projekte für die deutsch-dänische Grenzregion.

von
erstellt am 13.Nov.2017 | 07:17 Uhr

Was haben Jugendliche in der deutsch-dänischen Grenzregion gemeinsam und wie können sie durch diese Gemeinsamkeiten näher zueinander finden? Vereinfacht ging es in der Projektwoche der Klasse 10f der Theodor-Storm-Schule in der vergangenen Woche um diese Fragen. Gemeinsam mit Schülern der dänischen Partnerschule Fredericia Gymnasium erarbeiteten die Jugendlichen konkrete Projekte, wie so ein Miteinander gestaltet werden kann. Die Ergebnisse präsentierten sie am Freitag vor Mitschülern und Vertretern der Politik.

Die Ideen reichten von einem grenzübergreifenden Handballturnier in Flensburg, über ein deutsch-dänisches Musikfestival bis hin zu einer neuen App, mit der sich Deutsche und Dänen leichter kennenlernen können: „Die Dänen benutzen ja eher Facebook und wir Whatsapp“, erklärte eine Schülerin die neu erlernten kulturellen Unterschiede, „deshalb müsste man etwas entwickeln, was beide nutzen.“

Die Theodor-Storm-Schule ist eine von mehr als 29 Schulen in Schleswig-Holstein, die am Projekt Projekt „Deutsch-dänische Jugend gestaltet Zukunft“ teilnehmen. Finanziert wird dies durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen der Interreg-Initiative, die sich für die Vernetzung innerhalb der europäischen Grenzregionen einsetzt.

Bei der Husumer Politik fand das Projekt Beifall: „Eure Ideen haben sicherlich Aussicht auf Erfolg“, erklärte Bürgervorsteher Peter Empen, nachdem die Schüler ihre Ideen präsentiert haben. Denn bei der reinen Theorie soll es nicht bleiben, findet auch Klassenlehrer Dennis von Rymon-Lipinski: An der Umsetzung des deutsch-dänischen Musikfestivals beispielsweise wolle man mit den Partnern am Gymnasium in Fredericia nun weiter arbeiten. Ohnehin lobte er den Verlauf der Projektwoche als ausgesprochen positiv: Seine Schüler hätten nicht nur an ihren Sprachfähigkeiten gearbeitet, sondern auch positive Aspekte über die Möglichkeiten und Chancen der europäischen Zusammenarbeit vermittelt bekommen, was in „kritischen Zeiten wie diesen“ essenziell sei.

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