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Nordsee-Tourismus : Pellworm in Aufbruchstimmung

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Kurdirektor Björn Hoppe blickt optimistisch in die Zukunft. Er ist überzeugt, dass sich Pellworm weiter touristisch positiv entwickeln werde. Momentan wirbt er bei der Messe Reise + Camping in Essen für die Insel.

Auch und besonders die Nordseeküste profitiert vom aktuellen Urlaubstrend: „Die Deutschen machen gerne und bevorzugt Urlaub im eigenen Land“, besagt eine jüngste Studie zum Urlaubsverhalten der Bundesbürger. „Dazu kommen noch eine recht stabile Wirtschaftssituation, die hohe Reisetätigkeit – auch noch bis ins fortgeschrittene Alter“, bestätigt Björn Hoppe, Kurdirektor auf Pellworm. Diese Faktoren sorgen laut Hoppe für steigende Übernachtungszahlen und gute Umsätze in der Tourismusbranche. „Davon möchte auch das als Natururlaubsinsel beliebte Nordseeziel Pellworm – mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer – profitieren“, so der Kurdirektor.

Momentan gelte die Nordseeinsel mehr als eine Art Geheimtipp unter Erholungssuchenden oder Fans der regenerativen Energiegewinnung, erklärt der Wahl-Pellwormer: „Aber das darf sich gern ändern.“ Denn: „Was man nicht kennt, sucht man auch nicht“. Unter diesem Motto geht Hoppe dieses Jahr mit seinem Team auch auf Akquise-Tour über Deutschlands Reisemessen. Aktuell ist er auf der Reise + Camping in Essen. „Wir brauchen uns mit unserer Gäste-gerechten Infrastruktur nicht zu verstecken und werden uns mit unserem familiengerechten Angebot den Mitbewerbern stellen“, betont er. Gerade die Messepräsenz, also der direkte Kundenkontakt sei dabei sehr aufwendig – aber um den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern, nach wie vor probates Marketinginstrument.

Speziell die Pellworm-Urlauber schätzen laut Hoppe die persönliche Ansprache und die individuelle Beratung. „Das bietet das Internet nicht, höre ich immer wieder.“ Um optimal wahrgenommen zu werden tritt Pellworm dabei entweder in der Messekooperation mit vielen anderen Westküsten-Destinationen auf oder geht mit dem nordfriesischen Partner Tönning auf Tour. Dabei standen 2016 bisher Berlin, Stuttgart, Oldenburg, Dresden und Hannover, Hamburg und Basel respektive Wien an. München und Friedrichshafen sollen nach Essen noch folgen. Hoppe ist überzeugt, dass sich „Pellworm weiter touristisch positiv entwickeln wird.“ Zuwachs sei gewünscht und möglich. „Wir haben Potenzial. Das kann die Insel gut vertragen, ohne dabei etwas von ihrem ursprünglichen Charme zu verlieren. Ich kann künftige Gäste für unsere Insel begeistern und bin so als Pellworm-Botschafter für meine Leistungsträger (Vermieter, Dienstleister, Fähre, Gemeinde) auf dem Festland unterwegs. Pellworm ist nachgefragt und selbst auch in Aufbruchstimmung, da geht was.“

Der Kurdirektor steuert mit seinem Team und der Hochzeitsplanerin Ursula Pelzl demnächst auch auf die 4000. Leuchtturm-Hochzeit zu. Geplant ist laut Hoppe, noch vor Ostern gemeinsam mit dem künftigen Brautpaar auf diese Zahl anzustoßen. Für ihn ein weiteres Indiz, das die Beliebtheit der Insel bestätigt

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erstellt am 26.Feb.2016 | 13:00 Uhr

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