Packhaus soll noch schöner leuchten

Ziehen alle an einem (Licht-)Strang: Elektriker, Ehrenamtler und Tourismus-Chef  (v. l.).  Foto: wis
Ziehen alle an einem (Licht-)Strang: Elektriker, Ehrenamtler und Tourismus-Chef (v. l.). Foto: wis

Das historische Gemäuer am Tönninger Hafen wird zurzeit für das Weihnachtsereignis herausgeputzt

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21. Oktober 2011, 08:00 Uhr

Tönning | "Ohne die Ehrenamtler und die Bauhof-Mitarbeiter wäre unser Weihnachtsereignis gar nicht möglich", erläutert Torsten Kreß, Tourismus-Chef der Eiderstadt die tragenden Säulen der jährlichen Veranstaltung, die Tönning weit über die Grenzen Nordfrieslands hinaus bekannt gemacht hat. Kreß, der auch Vorsitzender des "Fördervereins Tönninger Packhaus von 1783" ist, hat das "Weihnachtsereignis" vor Jahren aus der Taufe gehoben, und seitdem verzeichnet diese Veranstaltung im Packhaus am Hafen einen ständigen Besucherzuwachs - im vergangenen Jahr kamen an den Adventswochenenden allein um die 70 000 Schaulustige und Käufer in das historische Gemäuer.

Das Packhaus trägt seit 1997 auch den Titel "längster Weihnachtskalender der Welt", da in den Fenstern des Gebäudes jeden Tag in den Wochen vor Weihnachten das jeweilige Datum als überdimensionale Leuchtziffer gezeigt wird. Dieses Jahr wurde kräftig investiert: "Wir haben 10 000 Euro für neue LED-Technik ausgegeben", erklärt Torsten Kreß, "und ersetzen so die bisherigen 2000 konventionellen Glühbirnen." Auch die Deko-Elemente an der Fassade erhalten eine indirekte Beleuchtung durch LED-Lichtschläuche. Da wird sich der bisherige Verbrauch von rund 10 000 Watt wohl kräftig verringern.

Die rund 30 Ehrenamtler stellen derzeit die künstlichen Tannenbäume auf, sorgen für weihnachtliche Dekoration und haben auch für die Foyers in den beiden Stockwerken eine neue Be-leuchtungs-Idee entwickelt - es sollen "Schneebälle" für stimmungsvolles Licht sorgen, natürlich ebenfalls mit LED-Technik. Neben dem Grün der Weihnachtsbäume wird die Dekoration die Farben Rot und Gold aufweisen.

Vor dem historischen Gemäuer finden in diesem Jahr sieben Hütten in Form von Giebelhäusern Aufstellung, die Zwischenräume werden aber erstmals überdacht sein, um den Besuchern der Imbiss- und Getränkestände Schutz vor Regen oder Schnee zu bieten. Neu ist auch ein Wettbewerb für Kinder bis zu elf Jahren, bei dem es darum geht, wer die schönste Weihnachtskugel ba-stelt. Alle Kugeln werden im Foyer des ersten Stockwerks aufgehängt, die schönsten prämiert.

Ein Glanzlicht soll die Musikgruppe "Mondreen" beim Weihnachtsereignis setzen - es werden Weihnachtslieder aus aller Welt zu hören sein. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgen die Shantychöre aus Tönning und St. Peter-Ording, das dänische Jugendorchester aus Friedrichstadt sowie die Chöre der Tönninger Kirchengemeinde.

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